Außenminister a.D. und Mitglied des Deutschen Bundestages von 1990 bis 2009
Senior Associate Fellow der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP)

Aktuelles

Festrede von Markus Meckel anlässlich des 25. jährigen Bestehens der deutschen Botschaft in Kiew

08.02.2017

Markus Meckel hält die Festrede und lenkt den Blick auf die Ukraine

Von links: Der erste Präsident der Ukraine nach dem Zerfall der Sowjetunion Leonid Krawtschuk, der deutsche Botschafter in Kiew Dr. Ernst Reichel und Markus Meckel

Markus Meckel und der Sonderbotschafter der Ukraine Oleksandr Chalyi

Markus Meckel und Sergej Sumlenny von der Heinrich-Böll-Stiftung Kiew

Anlässlich des 25. Jahrestages der Eröffnung der deutschen Botschaft in Kiew hielt Markus Meckel am 07. Februar auf Einladung des deutschen Botschafters in der Ukraine, Dr. Ernst Reichel, die Festrede. Im Fokus dieser Rede stand dabei die Ukraine. Meckel hat auf ein spannendes Vierteljahrhundert zurückgeblickt und einen Bogen geschlagen, von der Friedlichen Revolution und dem Zerfall der Sowjetunion bis zur heutigen konfliktträchtigen Situation in der Ostukraine. Dabei hat Meckel mit Blick auf die derzeitige Situation deutlich gemacht, dass die Ukraine angesichts des von Russland geführten Krieges in der Ostukraine der internationalen Unterstützung und der engagierten Solidarität bedürfe. Denn vor drei Jahren, 2014, seien es die Bürgerinnen und Bürger der Ukraine gewesen, die auf dem Euromaidan die Orientierung auf Freiheit und Demokratie, auf Rechtsstaatlichkeit und Marktwirtschaft erzwungen hätten. Die Ukrainer hätten gezeigt, dass sie in ihrer großen Mehrheit zu der europäischen Wertegemeinschaft gehörten und sie mit Europa ihre Perspektive auf Freiheit, Unabhängigkeit und Zukunft verbänden. Die in den letzten zwei Jahren erreichten Fortschritte seien, so Meckel, oft schwer erkämpft worden aber eben nicht von der Hand zu weisen. Wichtig sei, dass eine erstarkende Zivilgesellschaft und unabhängige kritische Medien diese Prozesse begleiteten und öffentlich debattierten. Deshalb, so Meckel abschließend, sage er in aller Deutlichkeit, „trotz aller Aufgaben und Herausforderungen, hat die Ukraine eine klare EU-Mitgliedschaftsperspektive!“.

 

Lesen Sie die Rede hier nach: