Außenminister a.D. und Mitglied des Deutschen Bundestages von 1990 bis 2009
Senior Associate Fellow der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP)

Aktuelles

Markus Meckel unterstützt Petition zur Freilassung des Historikers und Erforschers der Stalin-Verbrechen Jurij Dmitrijew

15.08.2017

Der Historiker Jurij Dmitrijew

Gedenkfeierlichkeiten für die Opfer des "Großen Terrors" in Sandarmoch (Russland)

Gedenkfeierlichkeiten für die Opfer des "Großen Terrors" in Sandarmoch (Russland)

Gedenkfeierlichkeiten für die Opfer des "Großen Terrors" in Sandarmoch (Russland)

Gedenkfeierlichkeiten für die Opfer des "Großen Terrors" in Sandarmoch (Russland)

Gedenkfeierlichkeiten für die Opfer des "Großen Terrors" in Sandarmoch (Russland)

Gedenkfeierlichkeiten für die Opfer des "Großen Terrors" in Sandarmoch (Russland)

80 Jahre nach dem Ausbruch des „Großen Terrors“  und der von Stalin veranlassten Verfolgungskampagne sitzt der 61 Jahre alte Historiker und Entdecker der Massengräber von Sandarmoch, Jurij Dmitrijew, in Untersuchungshaft.  Mit seinen Recherchen zu den Stalin Verbrechen hat sich der Historiker in Russland nicht nur Sympathie eingehandelt. Die kritische Auseinandersetzung mit den Stalin-Verbrechen ist in Russland nach wie vor mit erheblichen Schwierigkeiten und Repressionen verbunden.

Markus Meckel war im August im Rahmen einer Studienfahrt der Bundesstiftung Aufarbeitung bei den Gedenkfeierlichkeiten für die Opfer des Großen Terrors in Sandarmoch dabei. Erstmals fand die Gedenkfeier ohne Jurij Dmitrijew statt. „Er ist die Seele des jährlichen Gedenkens. Seine Familie und die vielen mutigen Mitstreiter solchen Gedenkens, die sich vermehrt Widerständen gegenübersehen, brauchen internationale Unterstützung. Daher rufe ich dazu auf, die Petition ebenfalls zu unterzeichnen“, so Meckel nach der Gedenkfeier.

 

Die Petition, weitere Informationen und Hintergrundwissen zu den Massengräbern und den Entdeckungen von Jurij Dmitrijew finden Sie nachfolgend: 

Einen Artikel von Simone Brunner (ostpol) finden Sie hier.

Ein Video von Radio Free Europe/Radio Liberty finden Sie hier.