Außenminister a.D. und Mitglied des Deutschen Bundestages von 1990 bis 2009
Senior Associate Fellow der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP)

Aktuelles

Markus Meckel zu Gast bei den Osnabrücker Friedensgesprächen

30.03.2017

In der Diskussion: Bernd Weisbrod, Roland Czaka, Beate Klarsfeld und Markus Meckel, Foto: Uwe Lewandowski

Markus Meckel, Außenminister a.D., Foto: Uwe Lewandowski

Bernd Weisbrod, Historiker, Foto: Uwe Lewandowski

Beate Klarsfeld, Journalistin, Foto: Uwe Lewandowski

Universitätsvizepräsident Prof. Dr. Joachim W. Härtling (1 v.l.) versamnmelt Podiumsgäste und Organisatoren zum Gruppenbild im Schloss-Innenhof Fotos: Uwe Lewandowski | Copyright: Osnabrücker Friedensgespräche

Am vergangenen Dienstag, dem 28. März 2017, war Markus Meckel gemeinsam mit dem Göttinger Historiker Bernd Weisbrod, dem Politikwissenschaftler Roland Czaka und der Journalistin Beate Klarsfeld bei den Osnabrücker Friedensgesprächen zu Gast. Die zentralen Fragen waren: Warum über deutsche Geschichte und besonders die Nazi-Zeit immer wieder gestritten wird und welche Lehren jetzt und künftig aus der Historie zu ziehen sind. Welche Botschaften Mahnmale, Museen, Dokumentationen, Archive der jungen Generation vermitteln können, die sich nicht zuständig fühlen, für das, was zu Lebzeiten der Großeltern während der NS-Gewaltherrschaft an rassistischer Verfolgung, Kriegselend und Kriegsverbrechen geschehen ist?

Meckel ging ebenfalls auf die kommunistischen Verbrechen ein, die in der deutschen Erinnerungskultur immer noch hinter die furchtbaren NS-Verbrechen zurückträten. Dabei gehe es ihm weder darum die Verbrechen der Nationalsozialisten zu relativieren noch diejenigen der Kommunisten zu bagatellisieren.  „Wenn es um NS-Verbrechen geht, haben wir einen Konsens, wenn es um den Kommunismus geht, sind wir weit entfernt davon“, kritisierte Meckel. 

 

Das Statement von Markus Meckel finden Sie hier zum Nachgucken. 

Einen Artikel der Osnabrücker Zeitung vom 28. März zu dieser Veranstaltung finden Sie hier.

Ein Statement von Markus Meckel im "osradio 104,8" finden Sie hier.