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	<title>Markus Meckel &#187; Aktuelles</title>
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	<description>/ Außenminister a.D. / MdB 1990 - 2009</description>
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		<title>Presse aktuell</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Jul 2010 07:33:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katharina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Meldungen und Presseerklärungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 14. und 18.07.2010 um 12:05h wurde im Radio des mdr die Sendung "Figaro trifft Markus Meckel" ausgestrahlt. Mit Alexander Meyer sprach Markus Meckel &#252;ber das Leben in der DDR, die Friedliche Revolution und den Weg zur Deutschen Einheit. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Die  Sendung ist auf der <a href="http://www.mdr.de/mdr-figaro/journal/7488623.html"><strong>Seite des mdr</strong></a> anzuh&#246;ren.
</p>
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		<title>Die Wahl Bronislaw Komorowskis zum polnischen Pr&#228;sidenten ist ein Gewinn f&#252;r Polen und Europa</title>
		<link>http://markus-meckel.de/2010/07/die-wahl-bronislaw-komorowskis-zum-polnischen-praesidenten-ist-ein-gewinn-fuer-polen-und-europa/</link>
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		<pubDate>Mon, 05 Jul 2010 14:04:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[	Viele haben gebangt, nicht nur in Polen und Deutschland. Doch schlie&#223;lich hat doch Bronislaw Komorowski die Wahl zum polnischen Pr&#228;sidenten gewonnen. Gratulation!!
	Mit Komorowski wird ein Mann an der Spitze Polens stehen, dem es darum geht, die in vieler Hinsicht polarisierte Gesellschaft Polens zu einen und konstruktiv an der Gestaltung der Europ&#228;ischen Union auf der Grundlage (...)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Viele haben gebangt, nicht nur in Polen und Deutschland. Doch schlie&#223;lich hat doch Bronislaw Komorowski die Wahl zum polnischen Pr&#228;sidenten gewonnen. Gratulation!!</p>
	<p>Mit Komorowski wird ein Mann an der Spitze Polens stehen, dem es darum geht, die in vieler Hinsicht polarisierte Gesellschaft Polens zu einen und konstruktiv an der Gestaltung der Europ&#228;ischen Union auf der Grundlage des Lissaboner Vertrages mitzuwirken. Er wird mit Ministerpr&#228;sident Tusk eng zusammenwirken und Polens Stimme in der EU st&#228;rken. Die Vorbereitungen f&#252;r die EU-Pr&#228;sidentschaft sind in Polen in vollem Gange.</p>
	<p>F&#252;r die PO beginnt in Polen mit dieser Wahl eine gro&#223;e Herausforderung, denn die Erwartungen an das Gespann Komorowski &#8211; Tusk sind gro&#223;. Die Schwierigkeit besteht darin, dass bis zu den n&#228;chsten Parlamentswahlen nur ein gutes Jahr Zeit ist &#8211; und so manche notwendige Reform wird auch schmerzvoll sein.. So kann man Pr&#228;sident und Ministerpr&#228;sident nur eine gl&#252;ckliche Hand w&#252;nschen!
</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Markus Meckel macht Vorschlag zur Neugestaltung des polnischen Denkmals im Park Friedrichshain</title>
		<link>http://markus-meckel.de/2010/07/markus-meckel-macht-vorschlag-zur-neugestaltung-des-polnischen-denkmals-im-park-friedrichshain/</link>
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		<pubDate>Mon, 05 Jul 2010 10:37:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Meldungen und Presseerklärungen]]></category>
		<category><![CDATA[Reden]]></category>

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		<description><![CDATA[W&#228;hrend einer Internationalen Konferenz zur Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg (), die vom 1.-3. Juli 2010 in Berlin stattfand, pr&#228;sentierte Markus Meckel seinen Vorschlag, das polnische Denkmal im Park Friedrichshain umzugestalten. Er schl&#228;gt vor, dass dort k&#252;nftig ein Gedenk- und Lernort gestaltet wird, der den polnischen Anteil an der deutschen Freiheits- und Demokratiegeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts darstellt und erinnert. 


]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p style="text-align: center;"><strong>Erl&#228;utern. Erweitern. Umdeuten.</strong></p>
	<p style="text-align: center;"><strong>Das „Denkmal des polnischen Soldaten und deutschen Antifaschisten“ im Volkspark Friedrichshain</strong></p>
	<p style="text-align: center;"><strong>Markus Meckel</strong></p>
	<p style="text-align: center;"><strong>Juni 2010<br />
</strong></p>
	<p style="text-align: center;">
	<p style="text-align: left;">Am polnischen Nationalfeiertag und anderen wichtigen Gedenktagen – wie dem 1. September in Erinnerung an den deutschen &#220;berfall auf Polen und den Beginn des Zweiten Weltkrieges – l&#228;dt die polnische Botschaft in Berlin Repr&#228;sentanten des Deutschen Bundestages, der Bundesregierung, der diplomatischen Vertretungen und der deutschen Gesellschaft zur gemeinsamen Kranzniederlegung am Denkmal des polnischen Soldaten im Volkspark Friedrichshain ein. So erf&#252;llt dieses Denkmal in der N&#228;he des Berliner Zentrums eine f&#252;r die gegenw&#228;rtigen deutsch-polnischen Beziehungen wesentliche &#246;ffentliche Funktion. Die &#228;sthetische wie inhaltliche Gestaltung des Denkmals steht dazu jedoch in einem bemerkenswerten Kontrast: Ein Rotarmist, ein polnischer Soldat und ein deutscher Antifaschist im Schulterschluss, ein hoher Betonpfeiler mit einer wehenden Bronzefahne und den Staatswappen der Volksrepublik Polen und der DDR, eine Mauer mit den Worten „F&#252;r Eure und f&#252;r unsere Freiheit“ auf Deutsch und Polnisch. Treppenstufen f&#252;hren zu der erh&#246;ht gelegenen, weitl&#228;ufigen Denkmalanlage, die auch in ihrer &#196;sthetik den kommunistischen Geist ihrer Entstehungszeit nicht verleugnen kann.</p>
	<p style="text-align: left;">Am 14. Mai 1972, im Jahr der Einf&#252;hrung des sog. visafreien Verkehrs zwischen der DDR und der Volksrepublik Polen, wurde das Denkmal des polnischen Soldaten und deutschen Antifaschisten in Anwesenheit hochrangiger Vertreter der Staatsorgane beider L&#228;nder eingeweiht. Die Initiative zur Errichtung des Denkmals war bereits Mitte der 1960er Jahre von regimenahen Vereinigungen in beiden L&#228;ndern ausgegangen, von dem polnischen Veteranenverband „Zwi&#196;zek Bojowników o Wolnoś&#196; i Demokracj&#196; (ZBOWiD)“, zu deutsch: Verband der K&#228;mpfer f&#252;r Freiheit und Demokratie und dem Komitee der Antifaschistischen Widerstandsk&#228;mpfer (KdAW) in der DDR. Ein zwischenstaatliches Abkommen beider Regierungen besiegelte den Bau des Denkmals. Mit der Umsetzung war eine Gruppe polnischer und deutscher K&#252;nstler betraut worden: Tadeusz Łodzian, Zofia Wolska, Arnd Wittig und G&#252;nter Merkl schufen die Anlage im Stil kommunistischer Ehrenm&#228;ler. Ehren sollte es die „ (&#8230;) Polnische Volksarmee, die an der Seite der Sowjetarmee einen ruhmvollen Kampfweg von Lenino bis Berlin zur&#252;cklegte und einen Beitrag f&#252;r die Befreiung der V&#246;lker Europas vom Faschismus leistete“ und wach halten sollte es das Andenken an „ (&#8230;) die Taten der deutschen Antifaschisten, die bei der Verteidigung der h&#246;chsten moralischen Werte ihres Volkes gemeinsam mit den sowjetischen und polnischen Genossen den Kampf gegen den faschistischen Terror f&#252;hrten und damit w&#228;hrend der faschistischen Diktatur die Vision der k&#252;nftigen sozialistischen Deutschen Demokratischen Republik schufen.“, so die Inschrift auf Deutsch, Polnisch und Russisch.</p>
	<p style="text-align: left;">Neben weiteren im und um den Volkspark Friedrichshain platzierten Denkm&#228;lern wie z.B. dem „Roten Matrosen“ (1960), dem „Denkmal der Spanienk&#228;mpfer“ (1968) oder dem monumentalen Ernst Th&#228;lmann-Denkmal (1986) zeigt das Denkmal in seiner Form von 1972 deutlich die Bem&#252;hungen des kommunistischen Regimes, den &#246;ffentlichen Raum mit ihrem ideologisch verzerrten Geschichtsbild zu pr&#228;gen und dies so im Bewusstsein der Bev&#246;lkerung zu verankern. Das polnische Denkmal soll – die historischen Abl&#228;ufe entstellend, aber der Ideologie vom gemeinsamen Klassenkampf entsprechend – den gemeinsamen Kampf von antifaschistischen Deutschen und Polen gegen die Nazis darstellen. Die DDR stilisiert sich als Erbin der „guten“, antifaschistischen Kr&#228;fte Deutschlands, w&#228;hrend der Westen, die Bundesrepublik, die Verantwortung f&#252;r die Verbrechen des Nationalsozialismus tr&#228;gt. Diese Darstellung muss heute zu starken inhaltlichen Bedenken f&#252;hren. Dazu kommt schon im ersten Eindruck ein &#228;sthetisches Unbehagen.</p>
	<p style="text-align: left;">Vor diesem Hintergrund wurde 1995 am Denkmal auf Initiative der polnischen Botschaft eine Tafel in deutscher und polnischer Sprache angebracht, die eine kurze Erl&#228;uterung der Entstehung des Denkmals gibt und erkl&#228;rt, dass es die „damals offiziell anerkannten Helden“ ehrt. Dies ist ein deutlicher Hinweis an den Betrachter, das Denkmal aus heutiger Perspektive kritisch zu sehen und zu hinterfragen. Au&#223;erdem wird das Gedenken auf die Soldaten der polnischen Heimatarmee, auf polnische K&#228;mpfer in den alliierten Armeen, auf Widerstandsk&#228;mpfer aber auch Zwangsarbeiter, H&#228;ftlinge und Kriegsgefangene und deutsche Widerst&#228;ndler gegen den Nationalsozialismus ausgeweitet.<a href="#_ftn1">[1]</a> So wird durch die nachtr&#228;glich angebrachte Plakette weit &#252;ber die urspr&#252;ngliche die Botschaft des Denkmals hinausgewiesen. Dies ist aus heutiger Sicht auch dringend notwendig, f&#252;hrt aber gleichzeitig dazu, dass die gestalterische Darstellung der Gesamtanlage in einer deutlichen Spannung zu dieser Erweiterung steht. So ist die mit der Erweiterungstafel gefundene L&#246;sung keineswegs zufriedenstellend. Die 1995 hinzugef&#252;gte Tafel verst&#228;rkt eher noch den Eindruck, dass das Denkmal aus heutiger Sicht &#252;berholt ist und die Geschichte ideologisch verzerrt darstellt. Sie unterstreicht, dass es nicht so bleiben kann, wie es ist.</p>
	<p style="text-align: left;">In meinen Augen ist eine Neugestaltung des Denkmals von gro&#223;er Bedeutung. Ich schlage vor, entsprechend dem schon vorhandenen Motto „F&#252;r Eure und unsere Freiheit“, die Bedeutung und den Anteil Polens an der deutschen Freiheitsgeschichte ins Zentrum zu stellen. Neben einer k&#252;nstlerischen Neugestaltung sollte diese Geschichte anhand zus&#228;tzlicher Tafeln dargestellt werden, so dass das Denkmal nicht nur zu einem Ort w&#252;rdigen Gedenkens wird, sondern ebenso zu einem Lernort.</p>
	<p style="text-align: left;">Polens Einfluss auf die deutsche und die europ&#228;ische Freiheits- und Demokratiegeschichte ist in Deutschland immer noch viel zu wenig bekannt. Dabei denke ich etwa an die kurze aber intensive Phase der gegenseitigen Unterst&#252;tzung innerhalb der Freiheitsbewegungen w&#228;hrend des V&#246;lkerfr&#252;hlings im 19. Jahrhundert, das Hambacher Fest oder den Kampf polnischer Einheiten gegen Nazideutschland. Nur wenige in Deutschland wissen, dass auch eine hohe Zahl polnischer Soldaten an der Seite nicht nur der sowjetischen, sondern auch der franz&#246;sischen, britischen und amerikanischen Armeen uns von den Schrecken des Nationalsozialismus befreite. Erinnert sei dabei unter anderem an die Armee von General Anders und an den hohen polnischen Einsatz in den Schlachten um Monte Cassino oder Berlin. Wichtige Kapitel der deutschen und europ&#228;ischen Freiheits- und Demokratiegeschichte, an denen Polen mitschrieb, sind zudem die Rolle der Solidarnoś&#196;-Bewegung beim Niedergang der kommunistischen Diktaturen in Mittel- und Osteuropa, Polens Zustimmung zur Vereinigung Deutschlands 1990, schlie&#223;lich auch Polens Weg in die Europ&#228;ische Union und das heutige gemeinsame Engagement in Europa. Bei der meines Erachtens notwendigen Umgestaltung und Erweiterung des Denkmals durch Tafeln oder Anbauten sollte der Satz „F&#252;r eure und unsere Freiheit“ deshalb in jedem Falle seine zentrale Position behalten.</p>
	<p style="text-align: left;">Diese f&#252;r Polen bis heute wichtige Losung aus der Zeit der liberalen und nationalen Bewegungen in Europa in der ersten H&#228;lfte des 19. Jahrhunderts, im Zentrum des Denkmals in eine niedrige Mauer gemei&#223;elt, l&#228;sst einen bei einer 1972 von zwei kommunistischen Staaten errichteten Anlage staunen, suchten sie doch jede freiheitliche Regung in ihren L&#228;ndern zu ersticken.</p>
	<p style="text-align: left;">Es w&#228;re sehr zu begr&#252;&#223;en, wenn Deutschland und Polen gemeinsam einen Diskurs um die Um- bzw. Neugestaltung des Denkmals beg&#228;nnen und schlie&#223;lich zu einer gemeinsamen Entscheidung k&#228;men. Es wird dar&#252;ber zu diskutieren sein, ob die notwendige Umgestaltung des Denkmals an die vorliegende Gestaltung ankn&#252;pfen und sie erg&#228;nzen soll, oder ob eine umfassende Neugestaltung vorzuziehen ist. Wichtig w&#228;re in jedem Fall, hier einen gemeinsamen Ort des Lernens, einander Verstehens und Gedenkens zu schaffen. Ob dies von den Regierungen beider L&#228;nder ausgeht oder den Partnerst&#228;dten Berlin<a href="#_ftn2">[2]</a> und Warschau – es bedarf in jedem Falle einer gemeinsamen Initiative von offizieller Seite. Es d&#252;rfte nicht schwer sein, dass polnische und deutsche Historiker und Experten zu einem gemeinsamen Konzept finden.</p>
	<p style="text-align: left;">Ich pers&#246;nlich trete daf&#252;r ein, auch k&#252;nstlerisch mit einer Ausschreibung zu einer v&#246;llig neuen Gestaltung zu kommen und so einen Gedenk- und Lernort f&#252;r den polnischen Anteil an unserem Kampf f&#252;r Freiheit, Demokratie und Einheit zu schaffen.</p>
	<p style="text-align: left;">So k&#246;nnte ein w&#252;rdiger Ort auch f&#252;r das &#246;ffentliche und offizielle Gedenken entstehen.</p>
	<p style="text-align: left;">
	<hr style="text-align: left;" size="1" /><br />
	<p style="text-align: left;"><a href="#_ftnref1">[1]</a> Vollst&#228;ndiger Text der Inschrift: „Dieses Denkmal wurde 1972 von den Regierungen beider L&#228;nder zur Ehrung der damals offiziell anerkannten Helden im Kampf gegen den Nationalsozialismus errichtet. Heute wird an dieser Stelle auch derer gedacht, die als Soldaten der Armee des polnischen Untergrundstaates, der alliierten Streitkr&#228;fte und der polnischen Widerstandsbewegung gek&#228;mpft haben und gefallen sind, die als Zwangsarbeiter, H&#228;ftlinge und Kriegsgefangene verschleppt und ermordet wurden sowie aller Antifaschisten des deutschen Widerstandes, die ihr Leben f&#252;r die Befreiung vom Nationalsozialismus geopfert haben. Berlin 1995“</p>
	<p style="text-align: left;"><a href="#_ftnref2">[2]</a> Das Denkmal steht unter der Verwaltung des Bezirks Berlin-Friedrichshain</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Hilfeschrei einer Frau aus Osh (Kirgisien)</title>
		<link>http://markus-meckel.de/2010/06/hilfeschrei-einer-frau-aus-osh-kirgisien/</link>
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		<pubDate>Tue, 29 Jun 2010 07:59:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katharina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[	&#8220;Wir befinden uns inmitten eines Krieges (Kirgisien, Stadt Osh). Hier passiert gerade etwas Furchtbares, Unvorstellbares!!! Das Erschreckende ist, da&#223; in den Massenmedien nicht einmal ein Zehntel dessen  wiedergegeben wird, was hier vor sich geht. Eine &#8220;Ethnische S&#228;uberung&#8221;, wenn man so will. Ganze Stadtteile mit von Usbeken bewohnten H&#228;usern sind bis aufs Letzte abgebrannt, Menschen werden in ganzen Familien inklusive (...)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>&#8220;Wir befinden uns inmitten eines Krieges (Kirgisien, Stadt Osh). Hier passiert gerade etwas Furchtbares, Unvorstellbares!!! Das Erschreckende ist, da&#223; in den Massenmedien nicht einmal ein Zehntel dessen  wiedergegeben wird, was hier vor sich geht. Eine &#8220;Ethnische S&#228;uberung&#8221;, wenn man so will. Ganze Stadtteile mit von Usbeken bewohnten H&#228;usern sind bis aufs Letzte abgebrannt, Menschen werden in ganzen Familien inklusive Frauen und Kinder niedergemetzelt. Drau&#223;en sind ganze Berge von Leichen und Verletzten, denen niemand Hilfe leistet. Ganze &#8221;Armeen&#8221; junger Menschen kirgisischer Herkunft w&#252;ten in aufgebrachtem und  oft nicht n&#252;chternem Zustand bewaffnet durch die Stadt; sie t&#246;ten und verbrennen alles, was ihnen in den Weg kommt. Das ganze wird von der Politik unterst&#252;tzt. Der innenpolitische Konflikt ist lange gereift,  soda&#223; jemand jetzt auf sehr listige Weise davon Gebrauch machen konnte. Es  scheint, als ob gerade deswegen die Staatsoberh&#228;upter stillsitzen und dar&#252;ber schweigen, was hier passiert. Mein Eindruck ist, da&#223; das  Weggucken unserer Regierung irgendwie durchdacht, geplant ist. Sergey (mein  Schwiegervater) ging heute morgen auf hohes Risiko und zu unser aller Schrecken aus dem Haus, um Lebensmittel zu holen. Auf der Stra&#223;e lag ein verletzter, sterbender alter Mann. Sergey wollte ihm helfen und drehte ihn auf den R&#252;cken um. In dem Augenblick kam eine Gruppe von Jugendlichen angerannt und begann, den Alten mit F&#252;&#223;en zu treten. Einer von ihnen schrie: &#8220;Das ist doch ein Kirgise!&#8221;; ein anderer entgegnete: &#8220;Nein, er ist Usbeke! Komm, wir z&#252;nden ihn an!&#8221; Als Sergey in Hilflosigkeit wegging, lag der Alte bereits tot und in Flammen auf der Stra&#223;e. Von offizieller Seite her wurde gesagt, man solle alle Gewalttaten und Chaos verhindern, aber daran h&#228;lt sich hier niemand. Das Zugucken geht weiter! Helikopter fliegen herum und Autos fahren mit Blaulicht durch  die Gegend, aber das alles passiert nur zum Schein &#8211; es gibt keinerlei  aktive Hilfe von Seiten der Polizei oder offizieller Organisationen. Letzte Nacht hat eine K&#228;mpfergruppierung ein Milit&#228;rgel&#228;nde, nicht weit von unserem Haus, eingenommen. Dort gibt es Waffen, Helikopter und  vieles mehr. Sie haben schon davor eine riesige Menge an Waffen gehabt (wir fragen uns woher die ganzen &#8220;einfachen Leute&#8221;, die gegeneinander k&#228;mpfen solche Schusswaffen bekommen konnten?), und jetzt werden es  immer mehr, und dazu noch schweres Kriegsger&#228;t. F&#252;r uns hier bedeutet das  Ganze, da&#223; wir nicht mehr an Lebensmittel kommen, vielen droht schon jetzt  reale Hungersnot, denn die Reserven gehen zuende. Es wird uns verk&#252;ndet, da&#223;  es Hilfslieferungen gibt mit Essen, Wasser und Medikamenten, aber das ist  nur ein Tropfen auf den hei&#223;en Stein. Brot ist gerade geliefert worden, aber seltsamerweise bekommen die Russen davon nichts ab. Wir wollen kein  Brot! Wir wollen Leben!!! Warum wird in den russischen Nachrichten gesagt, da&#223; sich der Zustand hier stabilisiert hat, obwohl hier alles  immer schlimmer wird? Es gibt nur eine Antwort &#8211; jemand m&#246;chte nicht, da&#223; die Welt davon erf&#228;hrt. Oder sie tun einfach nur so, als w&#252;rden sie es nicht bemerken. Mein Ziel ist es, diese Nachricht so weit wie m&#246;glich zu verbreiten &#8211; da&#223; so viele wie m&#246;glich weltweit von der Situation hier erfahren. Wir f&#252;rchten, alleine gelassen zu werden mit unserem Leid!!!  Die Tatsache, da&#223; der kleine Anteil an hier lebenden Russen bisher verschont wurde, ist wohl nur eine Frage der Zeit. Die w&#252;tende Bev&#246;lkerung hat  Blut gerochen, den Kampf angesagt und gesehen, da&#223; sie ungestraft davon  kommen w&#252;rden. Wir haben hier Todesangst! Jeden Tag wissen wir nicht, ob wir  ihn noch &#252;berleben werden. Bitte, gebt diese Nachricht an alle M&#246;glichen Seiten weiter, stellt sie in die Nachrichten und Foren!!! Bitte lasst  uns nicht alleine!!! Dies ist ein ernsthafter Hilfeschrei!!!&#8221;</p>
	<p>&#220;bersetzung: Raushan Aitkozhaeva
</p>
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		<title>F&#252;r Freiheit und Demokratie: Gauck w&#228;re ein guter Pr&#228;sident</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Jun 2010 06:04:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katharina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[	Der  von SPD und Gr&#252;nen gemeinsam aufgestellte Kandidat f&#252;r das  Bundespr&#228;sidentenamt, Joachim Gauck, w&#228;re in meinen Augen ein guter  Pr&#228;sident und hat meine Unterst&#252;tzung. Als Ostdeutscher, der sich  immer kritisch mit der kommunistischen Diktatur auseinandersetzte, steht  er f&#252;r die Werte Freiheit und Demokratie. Er ist ein gro&#223;er Ermutiger  und (...)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Der  von SPD und Gr&#252;nen gemeinsam aufgestellte Kandidat f&#252;r das  Bundespr&#228;sidentenamt, Joachim Gauck, w&#228;re in meinen Augen ein guter  Pr&#228;sident und hat meine Unterst&#252;tzung. Als Ostdeutscher, der sich  immer kritisch mit der kommunistischen Diktatur auseinandersetzte, steht  er f&#252;r die Werte Freiheit und Demokratie. Er ist ein gro&#223;er Ermutiger  und f&#228;hig, auf Menschen zuzugehen und sie zu &#252;berzeugen. &#220;ber alle  Parteigrenzen hinweg genie&#223;t Joachim Gauck eine breite Anerkennung.</p>
	<p>Folglich  ist das Votum f&#252;r Gauck nicht zwangsl&#228;ufig ein Votum gegen die  Koalition und die Kanzlerin. Gerade f&#252;r diese Unterscheidung m&#252;ssen SPD  und Gr&#252;ne eintreten, wenn sie andere Stimmen gewinnen wollen.</p>
	<p>Die  Frage der Handlungsf&#228;higkeit der Regierungskoalition ist berechtigt,  muss jedoch deutlich von der Frage nach dem besseren Kandidaten  unterschieden werden. Die Wahl des neuen Bundespr&#228;sidenten hat folglich  ausschlie&#223;lich f&#252;r sich zu stehen.</p>
	<p>Um meine Unterst&#252;tzung f&#252;r  Joachim Gauck asuzudr&#252;cken, habe ich gemeinsam mit anderen ehemaligen  B&#252;rgerrechtlern und Oppositionellen einen <strong><a title="Wahlaufruf f&#252;r Joachim Gauck" href="http://markus-meckel.de/2010/06/initiative-fuer-die-wahl-von-joachim-gauck-zum-bundespraesidenten/" target="_blank">Wahlaufruf</a> </strong>unterzeichnet.
</p>
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		</item>
		<item>
		<title>For a New Start in Civil Society Cooperation with Russia</title>
		<link>http://markus-meckel.de/2010/05/for-a-new-start-in-civil-society-cooperation-with-russia/</link>
		<comments>http://markus-meckel.de/2010/05/for-a-new-start-in-civil-society-cooperation-with-russia/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 01 May 2010 16:29:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katharina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Frage, ob die in Russland gef&#252;hrte Diskussion &#252;ber notwendige Modernisierungsschritte erfolgreich sein wird h&#228;ngt in hohem Ma&#223;e davon ab, ob der Staat in der Debatte das Monopol f&#252;r sich beansprucht oder ob sie unter aktiver Beteiligung der verschiedensten Kr&#228;fte der Gesellschaft gef&#252;hrt wird. Im gesamteurop&#228;ischen Interesse kann es nur sein, dass die Modernisierungspartnerschaft, die die EU Russland angeboten hat, beiderseits von einer informierten und kritischen &#214;ffentlichkeit gef&#252;hrt wird. Der Deutsch-Russische Austausch und der Europ&#228;ische Austausch haben das Positionspapier "For a New Start in Civil Society Cooperation with Russia" erarbeitet. Markus Meckel unterzeichnete das Positoinspapier.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p style="text-align: left;">Das Positionspapier und die Unterzeichnerliste k&#246;nnen auf der Internetseite des <a title="Link zu www.austausch.org &#246;ffnet in neuem Fenster" href="http://www.austausch.org/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/67/positionspap.html"><strong>Deutsch-Russischen Austauschs</strong></a> und des <a title="Link zu www.european-exchange.org &#246;ffnet in neuem Fenster" href="http://www.european-exchange.org/"><strong>Europ&#228;ischen Austauschs </strong></a>abgerufen werden.</p>
	<p style="text-align: left;">Der Aufruf im Wortlaut:</p>
	<p style="text-align: left;"><strong>For a New Start in Civil Society Cooperation with Russia</strong></p>
	<p style="text-align: left;"><strong> &#8211; Position paper &#8211; </strong></p>
	<p><strong>Summary </strong></p>
	<p>After a considerable reduction of EU assistance for civil-society structures in Russia in recent years, it is time to re-launch EU-Russian inter-societal cooperation. Several factors contribute to create a “window of opportunity” for a renewed effort to strengthen cooperation with Russia in the fields of rule of law, human rights and democracy building.</p>
	<p>Most important elements shaping a more favourable political landscape are:</p>
	<p>1. The new dynamic created by the EU’s “Eastern Partnership” which calls for symmetrical responses in a new Partnership and Cooperation Agreement (PCA) with Russia</p>
	<p>2. The political impact of the economic crisis, which has led to growing calls among Russian elites for an “internal modernisation” and new dialogue between state and society</p>
	<p>3. President Medvedev’s repeated calls for Russia’s modernisation underlining an active role for civil society</p>
	<p>4. Prospects for a broader “reset” of Russia’s relation with the “West”</p>
	<p>5. An improved climate for civic engagement in Russia in the wake of revised NGO legislation and President Medvedev’s announcements</p>
	<p>6. The competence and professionalism of Russia’s young, but resilient NGO and civil society sector</p>
	<p>Considering the favourable climate for strengthening inter-societal cooperation with Russia, it is vital for this cooperation to be rethought, restructured and made more effective.</p>
	<p>Crucial points seem to be the following:</p>
	<p>1. A critical reassessment of EU assistance programs for Russian civil society with an aim to shift from an assistance mentality to genuine partnership</p>
	<p>2. A substantial increase of EU funding in the ENPI/EIDHR instruments targeted for third sector development in Russia, reflecting the relevance and potential of Russian civil society today</p>
	<p>3. Provision of leaner, more transparent and more accessible EU instruments for the Russian civil society actors and their EU partner organisations</p>
	<p>4. Creation of a joint EU-Russian Civil Society Forum comparable to the Eastern Partnership Civil Society Forum</p>
	<p>5. Serious efforts for a road-map for a visa-free travel regime between the EU and Russia</p>
	<p><strong>Disengaging from Russia? </strong></p>
	<p>Almost 20 years after the collapse of the Soviet Union, it is time to take stock of EU engagement in Russia. Many factors have changed on both sides, while EU-Russian relations have become increasingly strained. Very simply put, Russia has become richer and more stable, but also more self-assertive and less oriented towards cooperation with Europe. For its part, the EU has been slow and inflexible to react to the systemic changes in Russia. Disappointed at the limited impact of civil society cooperation with Russia, the EU has responded to Russia’s increasingly authoritarian course by consistently cutting its assistance programmes, including those tailored to support the development of rule of law, human rights and civil society in general. Russian civil society actors today have significantly less options for working within EU-supported projects or developing peer-to-peer partnerships with European counterparts than in the 1990s. The low level of funding for civil society actors in no way matches the importance of Russia as the EU’s biggest neighbour, nor does it pay tribute to the renewed importance of Russian civil society for the modernisation agenda of the current Russian leadership.</p>
	<p><strong>A Window of Opportunity </strong></p>
	<p>Over the past 18 months, a series of political factors have converged to create a “window of opportunity” which calls for renewed efforts to boost civil society relations between the EU and Russia. Important changes in Russia and the international environment are shaping a more favourable political landscape in which EU-Russian cooperation in the fields of rule of law, human rights and democracy assumes new importance:</p>
	<p><span style="text-decoration: underline;">1. The “Eastern Partnership” – a new driving force. </span>The EU’s new “Eastern Partnership (EaP)”, notably the “Civil Society Forum” launched in November 2009, creates a new dynamic emphasizing the importance of the post-Soviet region for the EU. Although Russia is not a part of the EaP, it is openly invited to cooperate on a project level. To avoid an increasing asymmetry between the EU relations with Russia and its other Eastern European neighbours, the EU should speed up negotiations to conclude a new Partnership and Cooperation agreement (PCA) with Russia including a similarly strong and explicit focus on civil society cooperation.</p>
	<p><span style="text-decoration: underline;">2. The political impact of the global economic crisis: </span>The crisis, which has hit Russia worse than many other countries, has exposed numerous economic and social problems which remain unsolved, and have partly grown worse under the present “power vertical” (backward economy based on raw materials, inefficient governance affected by large-scale corruption, demography, health, poverty, infrastructure, etc.). This has initiated a debate about an “inner modernisation” of Russia, in which the need for a new dialogue between the state and society is seen as a key factor. This critical debate, which started around the Institute for Contemporary Development (INSOR), is gradually expanding to a widening circle of experts, notably among the young liberal economic elites. So far, popular support for the ruling “tandem” remains high, but opinion polls show that this is largely based on a general political apathy and fear of instability. To turn this apathy into civic engagement is the biggest challenge faced by the current Russian leadership. However small the signs of a more pluralistic development are, this “window” opened by a critical reassessment of Russia’s political system creates new chances for inter-societal cooperation.</p>
	<p><span style="text-decoration: underline;">3. “Go Russia!”: </span>Russia now has a President who consistently highlights the importance of civil society as a vital element for Russia’s modernisation. In a clear departure from increasingly hostile undertones on NGO activities in recent years, the President now labels civil society as “the other face of the state” and sees innovation, entrepreneurship and civic development linked to individual engagement rather than the state policy. In his dramatic appeal, entitled “Go Russia!”, the President recently called on the Russian people to support his modernisation agenda by assuming personal responsibility. The Presidential web-site has received more than 15 thousand opinions and articles in response to the “Go Russia!” article by Medvedev. While experts still question the President’s political will to enforce his agenda, the EU should take his official statements at face value and define ways to respond to their main message – the modernisation of Russia through its own people.</p>
	<p><span style="text-decoration: underline;">4. A wider international “reset”. </span>A possible restart in EU-Russian relations is also boosted by recent improvements in the broader political climate between Russia and the “West”. On the one hand, the economic crisis has heightened awareness that Russia remains dependent on cooperation with post-industrial economies and investment from abroad. At the same time, the conciliatory “reset” line of the Obama administration has opened prospects for a warming in US-Russian relations. While it is clear that Russia’s basic foreign policy remains unchanged, President Medvedev has openly called for a new “rapprochement and interpenetration” with Russia’s international partners. This is echoed by appeals of PM Putin for renewed Western economic engagement in Russia. At the same time, encouraging new approaches could emerge in US-Russian civil society relations following the “Civil Society Summit” in Moscow in July 2009. The EU must keep abreast of these developments and retain a leading role in this field.</p>
	<p><span style="text-decoration: underline;">5. Revised NGO legislation: </span>Although political conditions for civil activity remain ambivalent, a series of concrete steps initiated by President Medvedev have a potential to strengthen the work of Russia’s NGO sector. Generally, the climate for public activity continues to suffer from a climate of fear and impunity, following a series of spectacular political murders in 2009. On the other hand, there has been a series of encouraging signals initiated by the Russian President. These include the reconstitution of the Presidential “Council for the Development of Civil Society and Human Rights” presided by Ella Pamfilova and made up by many prominent critics of the government, the reinstatement of Vladimir Lukin as the human rights ombudsman and the revision of NGO legislation. Following adoption of a first package of amendments to the NGO law, easing onerous registration, reporting and control regulations, the “Pamfilova council” is now preparing a draft law to improve financial and tax provisions for Russian NGOs while aiming to completely reform Russian NGO legislation by the end of 2010 – new developments the EU must be ready to use.</p>
	<p><span style="text-decoration: underline;">6. The resilience of Russia’s young NGO sector: </span>Having survived an increasingly “uncivil” and hostile climate since 2006, Russia’s young, vibrant non-government sector is facing an ambivalent situation. On the one hand, Russian NGOs are today visibly more marginalised than in the 1990s, although less than 10% live on Western assistance. On the other hand, they are threatened by dramatic financial cut-backs in the wake of the economic crisis and withdrawal of many Western donors intimidated by Putin’s hostility to Western funding in 2006-2008. At the same time, the economic crisis also opens up new chances for Russian NGOs to prove their “added value” and emerge in a strengthened position. Together with the small new landscape of philanthropic foundations, the 230,000 non-government organisations form a competent “island” of non-state activity which can provide the base for a “third sector” vital for Russia’s development. The EU should offer Russia a partnership in preserving and developing this precious treasure.</p>
	<p><strong>Recommendations </strong></p>
	<p>1. New impulses for EU civil society cooperation with Russia should be based on a conscious “policy shift” in bilateral attitudes: The logic of “help”, “transfer of know-how” and “assistance” of the early 1990s needs to be adapted to the realities of today’s more self-assertive Russia. The existing “assistance” approach should make way to a policy aiming at genuine partnership based on mutual interests. New EU strategies must aim at promoting more professional, reciprocal and peer-to-peer agendas with Russian NGO partners.</p>
	<p>2. To respond to the new “window of opportunity” for civil society cooperation with Russia, the EU should substantially increase funding for third sector development in Russia. Financial means should at least be brought back to the level of the late phase of the TACIS programme. The ENPI and the EIDHR programmes, as well as potentially new civil society programmes for Russia, must reflect the importance of Russian civil society development for European stability and democratic development. In defining the annual Action Plans for Russia within the ENPI programme, the EU must be flexible on the range of projects proposed, but firm on the NGO nature of the recipients. Better funding is even more vital for the EIDHR, the EU’s worldwide program for the support of human rights and fundamental freedoms. In 2008, 1,2m € were earmarked for Russia under EIDHR, the same amount as for Croatia or Bosnia-Herzegovina. This does not reflect the importance of human rights in Russia and their relevance for freedom and security in Europe. As a programme independent of official endorsement of national authorities, EIDHR has great potential to provide effective support for Russia’s human and civil rights sector. In view of current developments, Russia should become a priority target in the EIDHR’s upcoming programme planning.</p>
	<p>3. After years of streamlining its financial programmes into ever bigger, but increasingly complex and often non-transparent modules, the EU must reverse to provide smaller, more transparent and more accessible grants for Russian civil society actors. Administrative regulations and requirements from applicants should be simplified and adapted to the needs and realities of Russian (notably regional) civil society actors. Administrative resources in the EC Delegation in Moscow should be accordingly reinforced. Twinning programs strengthening civil society networks between Russia and EU should be given priority.</p>
	<p>4. The EU and Russia should move to create a joint EU-Russian Civil Society Forum. As Russia’s most important foreign trade partner and a key security interlocutor, the EU needs a platform to discuss and monitor EU-Russia cooperation on a broader, inter-societal level. A joint EU-Russian Forum, bringing together non-state actors is overdue and would &#8211; with EU assistance &#8211; provide a regular forum for dialogue as well as an institutional framework to coordinate all issues listed above.</p>
	<p>5. The negotiations of the new PCA Agreement should open up a clear perspective for improvements in visa-free travel for non-government actors between the EU and Russia. The existing visa-facilitation agreement needs to be adapted to strengthen the inclusion of Russian and European NGO representatives. Active participants of inter-societal cooperation, from programme managers to participants of exchange programmes or young volunteers from the civil society networks ultimately ensure the rapprochement between Russia and Europe to which official politics are committed.</p>
	<p>For further information please contact: Deutsch-Russischer Austausch (German-Russian Exchange), Berlin – <a title="Link zu www.austausch.org &#246;ffnet in neuem Fenster" href="http://www.austausch.org/">www.austausch.org</a> • Stefan Melle (stefan.melle@austausch.org) Europ&#228;ischer Austausch (European Exchange), Berlin – <a title="Link zu www.european-exchange.org &#246;ffnet in neuem Fenster" href="http://www.european-exchange.org/">www.european-exchange.org</a> • Stefanie Schiffer (schiffer@european-exchange.org)
</p>
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		<title>A la oposición democrática cubana</title>
		<link>http://markus-meckel.de/2010/04/a-la-oposicion-democratica-cubana/</link>
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		<pubDate>Tue, 27 Apr 2010 15:16:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katharina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[	Estimado Doctor Fariñas Hernández,
aprecidos amigos en Cuba,
	con  mucho pesar escuché acerca de la muerte de Orlando Zapata en febrero.  Igualmente, estoy al tanto de las noticias acutales sobre la huelga de  hambre del Doctor Guillermo Fariñas Hernández.Ustedes estan luchando por  una Cuba libre y democrática desde hace años o decadas de (...)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Estimado Doctor Fariñas Hernández,<br />
aprecidos amigos en Cuba,</p>
	<p>con  mucho pesar escuché acerca de la muerte de Orlando Zapata en febrero.  Igualmente, estoy al tanto de las noticias acutales sobre la huelga de  hambre del Doctor Guillermo Fariñas Hernández.Ustedes estan luchando por  una Cuba libre y democrática desde hace años o decadas de una manera  pacífica y valiente. Sé que están luchando bajo condiciones muy  difíciles. Muchos de ustedes, de sus amigos y familias también han  sufrido mucho por esta lucha. Siento imenso respeto por la entrega  infatigable que muestran por una Cuba diferente. Igualmente respeto  mucho la decisión de cada persona que se declara en huelga de hambre  para riesgar su vida manifestando por la libertad y la democracia. Dar  la vida propia es el sacrificio más grande  que un ser humano puede  hacer. Todos deberíamos mostrar gran respeto por la disposición y la  voluntad inexorable de dar todo de sí mismo.</p>
	<p>A pesar de todo les  quiero pedir que VIVAN! Deseo pedirle a usted, Dr. Fariñas Hernández,  que viva. Las vidas de todos ustedes, su energía, sus ideas, sus  palabras, sus visiones son la base en que se va a construir una Cuba  democrática y realmente libre. No sabemos, cuando sucederá el cambio,  pero sucederá!</p>
	<p>Como miembro de la oposición en la RDA sólo pude  soñar muchos años con libertad y democrácia. Siempre tuve la meta de  lograrlo, también corriendo ciertos peligros. Mucho tiempo no creí que  yo mismo fuera a ver una RDA realmente democrática. El reparto de poder  en el régimen parecía duro como el concreto. Espiaron casí a cada uno de  los movimientos pequeños de libertad y los sofocaron en su origen. Pero  al final ví que la sed de libertad que sentían tantas personas en   Europa Central y Oriental venció también en mi país. Casí de un día  para otro nosotros, los opositores perseguidos, nos convertimos en los  políticos de un estado democrático y de esta manera tuvimos bajo nuestra  responsabilidad la  transición política. Hasta hoy en día considero  todo eso como un regalo y una suerte muy grande. Siento una gratitud  profunda de haber vivido eso.</p>
	<p>Queridos amigos, no sabemos cuando   sucederá el cambio en Cuba, pero sucederá! Quiero animarlos para que  no pierden la fé y sigan viviendo por una Cuba diferente. Exhorto a la  Union Europea y a todos los países libres y democráticos, a que miren  hacia Cuba y que estrechen una mano a la oposición democrática de Cuba  de manera activa y de forma solidaria.</p>
	<p>Con solidaridad</p>
	<p>Markus  Meckel
</p>
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		<title>Markus Meckel wendet sich an die demokratische Opposition Kubas</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Apr 2010 15:02:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katharina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[Markus Meckel hat sich in einem offenen Schreiben an die demokratische Opposition Kubas gewandt. Mit gro&#223;er Sorge verfolgt er seit Jahren die Geschehnisse auf Kuba und derzeit den Hungerstreik von Dr. Guillermo Fariñas Hernández. Bereits im Februar hatte sich der Regimekritiker Orlando Zapata Tamayo im Protest gegen die Situation auf Kuba zu Tode gehungert. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Lieber Dr. Fariñas Hernández,<br />
Liebe Freunde auf Kuba,</p>
	<p>mit  gro&#223;er Trauer habe ich im Februar vom Tod Orlando Zapatas geh&#246;rt. Mit  gro&#223;er Besorgnis verfolge ich derzeit die Nachrichten &#252;ber Dr. Guillermo  Fariñas Hernández Hungerstreik.</p>
	<p>Ihr k&#228;mpft seit Jahren oder  Jahrzehnten friedlich und mutig f&#252;r ein freies und demokratisches Kuba.  Ich wei&#223;, dass Ihr diesen friedlichen Kampf unter schwersten Bedingungen  f&#252;hrt. Viele von Euch, Eure Freunde und Familien haben schlimmes Leid  auf sich genommen. Ich habe tiefen Respekt vor Eurem unerm&#252;dlichen  Einsatz f&#252;r ein anderes Kuba. Ebenso respektiere ich die Entscheidung  eines jeden, der in den Hungerstreik tritt und bereit ist, unter Einsatz  des eigenen Lebens ein Zeichen zu setzen f&#252;r Freiheit und Demokratie.  Das eigene Leben ist das gr&#246;&#223;te Opfer, das ein Mensch zu bringen vermag.  Diese Bereitschaft und der unerbittliche Wille, alles zu geben,  verlangt unser aller Hochachtung.</p>
	<p>Dennoch m&#246;chte Euch bitten, f&#252;r  die Freiheit zu LEBEN! Ich m&#246;chte Sie, Dr. Fariñas Hernández bitten, zu  leben. Eure Leben, Eure Kr&#228;fte, Eure Ideen, Eure Worte, Eure Visionen  sind die Grundfesten, auf denen ein freies und demokratisches Kuba  entstehen wird. Wir wissen nicht, wann der Wandel kommen wird, aber er  wird kommen!</p>
	<p>Als Oppositioneller in der DDR habe ich lange Zeit  von Freiheit und Demokratie nur getr&#228;umt, darauf hingearbeitet und auch  manches riskiert. Dennoch habe ich viele Jahre lang nicht daran  geglaubt, dass ich selbst noch eine demokratische DDR erleben werde. Die  Machtstrukturen des Regimes schienen so fest wie Zement zu sein, fast  jede freiheitliche Regung wurde ausspioniert und vieles schon im Keim  erstickt. Dennoch durfte ich schlie&#223;lich erleben, dass der  Freiheitwillen der Menschen in ganz Mittel- und Osteuropa und auch in  meinem Land siegte. Fast von heute auf morgen wurden aus ehemals  verfolgten Oppositionellen die Politiker eines demokratischen Staates,  die Verantwortung f&#252;r den &#220;bergang trugen. Ich betrachte dies alles als  ein Geschenk und ein gro&#223;es Gl&#252;ck und empfinde bis heute tiefe  Dankbarkeit, es erlebt zu haben.</p>
	<p>Liebe Freunde, wir wissen nicht,  wann der Wandel auf Kuba kommen wird, aber er wird kommen! Ich m&#246;chte  Euch ermutigen, den Glauben daran nicht aufzugeben und f&#252;r ein anderes  Kuba weiterzuleben. Die Europ&#228;ische Union und alle freien und  demokratischen L&#228;nder rufe ich auf, ihren Blick auf Kuba zu richten und  der demokratischen Opposition aktiv und solidarisch die Hand zu reichen.</p>
	<p>In Verbundenheit<br />
Markus Meckel</p>
	<p>Das Schreiben auf Spanisch/Versión en castellano
</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Internationale Bef&#252;rchtungen eine Herausforderung f&#252;r FIDESZ in Ungarn. FIDESZ muss sich an europ&#228;ischen Standards orientieren</title>
		<link>http://markus-meckel.de/2010/04/internationale-befuerchtungen-eine-herausforderung-fuer-fidesz-in-ungarn-fidesz-muss-sich-an-europaeischen-standards-orientieren/</link>
		<comments>http://markus-meckel.de/2010/04/internationale-befuerchtungen-eine-herausforderung-fuer-fidesz-in-ungarn-fidesz-muss-sich-an-europaeischen-standards-orientieren/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 12 Apr 2010 12:32:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Meldungen und Presseerklärungen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://markus-meckel.de/?p=4393</guid>
		<description><![CDATA[	Viele in Europa schauen derzeit besorgt nach Budapest. Die Bef&#252;rchtung: ein starker Rechtsruck. Die bislang regierenden Sozialisten, die nach viel Korruption und Mi&#223;wirtschaft von entt&#228;uschten W&#228;hlern deutlich abgestraft wurden, m&#252;ssen nun &#8211; wie derzeit so viele sozialdemokratische Parteien in Europa &#8211; die eigene Regierungszeit aufarbeiten, neue Orientierung suchen und ihre schwer besch&#228;digte Glaubw&#252;rdigkeit zur&#252;ckgewinnen.
	Der Erfolg (...)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Viele in Europa schauen derzeit besorgt nach Budapest. Die Bef&#252;rchtung: ein starker Rechtsruck. Die bislang regierenden Sozialisten, die nach viel Korruption und Mi&#223;wirtschaft von entt&#228;uschten W&#228;hlern deutlich abgestraft wurden, m&#252;ssen nun &#8211; wie derzeit so viele sozialdemokratische Parteien in Europa &#8211; die eigene Regierungszeit aufarbeiten, neue Orientierung suchen und ihre schwer besch&#228;digte Glaubw&#252;rdigkeit zur&#252;ckgewinnen.</p>
	<p>Der Erfolg der rechtsextremen, populistisch agierenden Partei Jobbik dagegen, die offen gegen Minderheiten agiert und antisemitisches Gedankengut propagiert, ist zutiefst beunruhigend.</p>
	<p>Die klaren Sieger der Wahl &#8211; Viktor Orbán und seine rechtskonservative Partei Fidesz &#8211; haben es in der Vergangenheit wiederholt an klarer Abgrenzung zu Jobbik mangeln lassen. Doch das hat sich schon in der Wahlkampagne ge&#228;ndert. Orban wird in klarer Abgrenzung von Jobbik deutlich machen m&#252;ssen, dass auch unter seiner Regierung Ungarn den europ&#228;ischen Weg geht und sich nicht an den rechten Rand dr&#228;ngen l&#228;&#223;t. Ungarn muss den von der Expertenregierung begonnen Reformprozess fortsetzen und das Land wirtschaftlich und politisch stabilisieren. Die Regierung Orbán wird jedoch nicht zuletzt daran gemessen werden, ob sie sich entschlossen gegen den Anstieg des Extremismus im rechten politischen Spektrum  wendet. Eine besondere Herausforderung ist die Politik gegen&#252;ber  Minderheiten, insbesondere die Aufgabe der Integration und gesellschaftliche Akzeptanz der Sinti und Roma. Diese  Aufgabe aber braucht auch die europ&#228;ische Solidarit&#228;t.
</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Schock und Trauer zum t&#246;dlichen Flugzeugabsturz des polnischen Pr&#228;sidenten Lech Kaczynski und vieler Pers&#246;nlichkeiten aus Politik und Gesellschaft</title>
		<link>http://markus-meckel.de/2010/04/schock-und-trauer-zum-toedlichen-flugzeugabsturz-des-polnischen-praesidenten-lech-kaczynski-und-vieler-persoenlichkeiten-aus-politik-und-gesellschaft/</link>
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		<pubDate>Sat, 10 Apr 2010 10:31:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Meldungen und Presseerklärungen]]></category>

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		<description><![CDATA[	Die Nachricht ist ein Schock: Der polnische Pr&#228;sident Lech Kaczynski, seine Frau Maria und weitere 95  Pers&#246;nlichkeiten aus Staat und Gesellschaft Polens sind im russischen Smolensk  auf dem Weg nach Katyn bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen. Der Pr&#228;sident, seine Frau und die Delegation wollten an einer Gedenkfeier f&#252;r die vom sowjetischen NKWD ermordeten polnischen (...)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Die Nachricht ist ein Schock: Der polnische Pr&#228;sident Lech Kaczynski, seine Frau Maria und weitere 95  Pers&#246;nlichkeiten aus Staat und Gesellschaft Polens sind im russischen Smolensk  auf dem Weg nach Katyn bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen. Der Pr&#228;sident, seine Frau und die Delegation wollten an einer Gedenkfeier f&#252;r die vom sowjetischen NKWD ermordeten polnischen Offiziere teilnehmen.</p>
	<p><div id="attachment_4377" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://markus-meckel.de/wp-content/uploads/2010/04/100413-GS-vor-Poln.Botschaft-Kondolenz1.jpg" rel="lightbox[4358]"><img class="size-medium wp-image-4377" title="Markus Meckel und Georg Schirmbeck, Vorsitzender der deutsch-polnischen Parlamentariergruppe, kondolieren bei der polnischen Botschaft" src="http://markus-meckel.de/wp-content/uploads/2010/04/100413-GS-vor-Poln.Botschaft-Kondolenz1-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Markus Meckel und Georg Schirmbeck, MdB, kondolieren bei der polnischen Botschaft</p></div></p>
	<p>Mich bewegt tiefe Trauer und Beileid mit ganz Polen und seinen B&#252;rgern, insbesondere mit den Familien der Opfer. Es ist ersch&#252;tternd, dass dieses Ungl&#252;ck f&#252;r das polnische Volk sich gerade auf dem Weg nach Katyn ereignete, wo vor 70 Jahren von Stalins Sowjetunion fast 5000 der mehr als 22 000 ermordeten polnischen Offiziere erschossen wurden &#8211; um damit in gemeinsamer Bem&#252;hung mit Hitlerdeutschland gezielt Polens Elite zu vernichten.
</p>
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