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	<title>Markus Meckel &#187; Aktuelles</title>
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	<description>/ Außenminister a.D. / MdB 1990 - 2009</description>
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		<title>20 Jahre Zugang zu den Akten der Staatssicherheit &#8211; F&#252;r eine tragf&#228;hige Zukunft dieses Zugangs</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 12:21:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Dokumentation]]></category>
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		<description><![CDATA[	Im Dezember 2011 ist das Stasiunterlagengesetz 20 Jahre nach Bestehen der Beh&#246;rde f&#252;r die Unterlagen der Staatssicherheit erneut novelliert worden. Alle fr&#252;heren Novellierungen waren im partei&#252;bergreifenden Konsens geschehen, diesmal geschah es im heftigen Streit.  Zwar ist das f&#252;r den normalen Gesetzgebungsvorgang im Parlament nichts besonderes, aber f&#252;r diese Beh&#246;rde und ihre gesellschaftliche Akzeptanz schon.
	Markus Meckel (...)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Im Dezember 2011 ist das Stasiunterlagengesetz 20 Jahre nach Bestehen der Beh&#246;rde f&#252;r die Unterlagen der Staatssicherheit erneut novelliert worden. Alle fr&#252;heren Novellierungen waren im partei&#252;bergreifenden Konsens geschehen, diesmal geschah es im heftigen Streit.  Zwar ist das f&#252;r den normalen Gesetzgebungsvorgang im Parlament nichts besonderes, aber f&#252;r diese Beh&#246;rde und ihre gesellschaftliche Akzeptanz schon.</p>
	<p>Markus Meckel und J&#246;rn Mothes &#8211; beide Mitglieder des Beirats der Beh&#246;rde des Bundesbeauftragten f&#252;r die Unterlagen der Staatssicherheit (BStU)  &#8211; fordern eine breite gesellschaftliche Debatte &#252;ber die Zukunft der BStU:</p>
	<p><a href="http://markus-meckel.de/wp-content/uploads/2012/01/Thesen-zur-Zukunft-der-BStU-Jan2012.pdf">Thesen zur Zukunft der BStU Jan2012</a>
</p>
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		<title>F&#252;r einen deutsch-polnischen Energierat</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Jan 2012 17:33:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[	Die Energiepolitik war schon im letzten Jahrzehnt ein zwischen Deutschland und Polen schwieriges Feld. Das wichtigste Stichwort war vor Jahren noch die Ostseepipeline, die inzwischen in Betrieb ist und unter Umgehung des polnischen Territoriums Gas aus Russland nach Deutschland und in die EU leitet. Diese Leitung hat lange zu Spannungen und Streit zwischen Polen und (...)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Die Energiepolitik war schon im letzten Jahrzehnt ein zwischen Deutschland und Polen schwieriges Feld. Das wichtigste Stichwort war vor Jahren noch die Ostseepipeline, die inzwischen in Betrieb ist und unter Umgehung des polnischen Territoriums Gas aus Russland nach Deutschland und in die EU leitet. Diese Leitung hat lange zu Spannungen und Streit zwischen Polen und Deutschland gef&#252;hrt.</p>
	<p>Nun bahnt sich ein neuer Streitpunkt an &#8211; diesmal ist es ein Projekt Polens: der Plan, bis zum Jahr 2020 zwei neue Atomkraftwerke zu bauen und ans Netz zu bringen. Dagegen erhebt sich in Deutschland vielf&#228;ltige Kritik.</p>
	<p>siehe:</p>
	<p>http://www.euractiv.de/energie-und-klimaschutz/artikel/polnisches-atomkraftwerk-massive-kritik-aus-deutschland-005807?newsletter=</p>
	<p>F&#252;r Deutschland und Polen ist die Situation in Energiefragen sehr verschieden &#8211; und ebenso die Einsch&#228;tzungen und die Planungen der Politik. Polen fordert seit Jahren eine Europ&#228;ische Energiepolitik. Deutschland stand dem lange eher skeptisch gegen&#252;ber. Inzwischen aber gibt es europ&#228;ische Rahmenplanungen, sowohl in der Energie- wie in der Klimapolitik. Das sind gro&#223;e Herausforderungen f&#252;r alle &#8211; Polen und Deutschland sollten sich sowohl bilateral um mehr Kommunikation bem&#252;hen und auch versuchen, gemeinsame Kompromisse f&#252;r eine europ&#228;ische Energiepolitik zu finden. Daf&#252;r habe ich vor Jahren schon im Rahmen der deutsch-polnischen Parlamentariergruppe die Bildung eines deutsch-polnischen Energierates vorgeschlagen. Dieser Vorschlag ist heute angesichts neuer m&#246;glicher Spannungen in der Energiepolitik zwischen Deutschland und Polen mindestens so aktuell wie vor drei Jahren!
</p>
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		<title>Wir verlieren mit Vaclav Havel die zentrale Symbolfigur f&#252;r den Sieg von Freiheit und Demokratie im Zentrum Europas 1989/90</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Dec 2011 09:50:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[	Vaclav Havel lebt nicht mehr. Wir trauern um einen gro&#223;en Europ&#228;er, der in ganz besonderer Weise Moral, Streben nach Wahrheit und Politik miteinander verbunden hat.
	Seit Charta 77 war sein Name in den oppositionellen Kreisen und Gruppen der DDR bekannt. Mehrfach haben wir uns in den folgenden Jahren f&#252;r ihn als politischen Gefangenen eingesetzt und seine (...)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Vaclav Havel lebt nicht mehr. Wir trauern um einen gro&#223;en Europ&#228;er, der in ganz besonderer Weise Moral, Streben nach Wahrheit und Politik miteinander verbunden hat.</p>
	<p>Seit Charta 77 war sein Name in den oppositionellen Kreisen und Gruppen der DDR bekannt. Mehrfach haben wir uns in den folgenden Jahren f&#252;r ihn als politischen Gefangenen eingesetzt und seine Freiheit gefordert. Durch die Samtene Revolution wurde er Pr&#228;sident der Tschechoslowakei, sp&#228;ter der Tschechischen Republik. F&#252;r die ganze Welt repr&#228;sentierte er den Sieg von Freiheit und Demokratie im kommunistischen Osten Europas.</p>
	<p>Bis zuletzt hat er sich f&#252;r ein st&#228;rkeres Eintreten f&#252;r Menschenrechte eingesetzt und daf&#252;r, dass Zivilgesellschaft und demokratische Opposition in autorit&#228;ren Staaten von der EU klarer unterst&#252;tzt werden. So forderten wir gemeinsam schon vor Jahren eine Europ&#228;ische Demokratiestiftung und gr&#252;ndeten, als dies nicht gelang, in Br&#252;ssel die &#8220;European Partnership for Democracy&#8221;. Der polnische Au&#223;enminister Sikorski nahm diese Idee Anfang des Jahres wieder auf und die polnische EU-Pr&#228;sidentschaft brachte sie voran. Wenn Deutschland den bisherigen Widerstand dagegen aufgibt und die EU in diesem Jahr eine &#8220;European Endownment for Democracy&#8221; gr&#252;ndet, ist dies auch die Erf&#252;llung eines Verm&#228;chtnisses von Vaclav Havel!
</p>
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		<title>Die Parlamentswahlen in Russland &#8211; ein schwerer R&#252;ckschlag f&#252;r das Putin/Medwedjew-Duo</title>
		<link>http://markus-meckel.de/2011/12/die-parlamentswahlen-in-russland-ein-schwerer-rueckschlag-fuer-das-putinmedwedjew-duo/</link>
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		<pubDate>Mon, 05 Dec 2011 16:58:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[	Schon im Vorfeld wurde es mehr und mehr klar: auch diese Wahl in Russland wird nicht frei und fair sein. Die Verweigerung der Registrierung f&#252;r verschiedene Parteien und Kandidaten, die massive Wahlwerbung der Administration, die soweit ging, dass selbst die Aufrufe zur Wahl durch die Wahlkommission der Wahlwerbung f&#252;r &#8220;Einiges Russland&#8221; zum Verwechseln &#228;hnlich sahen, (...)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Schon im Vorfeld wurde es mehr und mehr klar: auch diese Wahl in Russland wird nicht frei und fair sein. Die Verweigerung der Registrierung f&#252;r verschiedene Parteien und Kandidaten, die massive Wahlwerbung der Administration, die soweit ging, dass selbst die Aufrufe zur Wahl durch die Wahlkommission der Wahlwerbung f&#252;r &#8220;Einiges Russland&#8221; zum Verwechseln &#228;hnlich sahen, die Omnipr&#228;senz des Duos an der Spitze kurz vor ihrem geplanten Wechsel der Staatspositionen &#8211; all dies machte eine solche Beurteilung unm&#246;glich. Die russische NGO &#8220;Golos&#8221;, die die Wahl und ihre Vorbereitung langfristig beobachtete, wurde schon im Vorfeld der Wahl massiv behindert (s. ihre Website http://www.kartanarusheniy.ru). Dass es dann trotz dieser Verst&#246;&#223;e gegen grundlegende Wahlregeln  und dann massive Manipulationen am Wahltag selbst f&#252;r &#8220;Einiges Russland&#8221; schlie&#223;lich doch nur sehr knapp zur absoluten Mehrheit in der Duma reichte, ist f&#252;r das Duo an der Spitze eine heftige Niederlage. Bei der letzten &#8220;Wahl&#8221; war es noch eine Zweidrittelmehrheit!</p>
	<p>Die Zeit der Ruhe und Zufriedenheit mit dieser Herrschaft scheint vorbei zu sein. Die B&#252;rger melden sich wieder zu Wort!</p>
	<p>Es wird nun darauf ankommen, wie Putin darauf reagiert, denn auf ihn kommt es an. Doch angesichts der Erfahrungen, die man mit ihm in den letzten zehn Jahren machen musste, stehen die Aussichten schlecht, dass es bei der von ihm &#8220;gelenkten Demokratie&#8221; zu &#8220;mehr Demokratie&#8221; kommt &#8211; wohl eher zum Versuch, durch massiven Druck und verst&#228;rkte Repression noch mehr zu lenken&#8230;
</p>
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		<title>Die Parlamentswahlen am 28./29. November 2011 &#8211; ein wichtiger Schritt zu einem neuen &#196;gypten</title>
		<link>http://markus-meckel.de/2011/11/die-parlamentswahlen-am-28-29-november-2011-ein-wichtiger-schritt-zu-einem-neuen-aegypten/</link>
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		<pubDate>Wed, 30 Nov 2011 20:47:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Meldungen]]></category>

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		<description><![CDATA[	Markus Meckel wurde vom National Democratic Institut (NDI), der politischen Stiftung der Demokraten in den USA, gebeten, eine Internationale Wahlbeobachtungsdelegation in &#196;gypten mit zu leiten. So konnte er eigene Eindr&#252;cke von seiner Reise nach Kairo mitbringen.
	(Bericht und Presseerkl&#228;rung von NDI  zur Wahlbeobachtung finden sie hier:
	NDI Statement Release Egypt Round One; 
	NDI Egypt Round One Preliminary (...)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><strong>Markus Meckel wurde vom National Democratic Institut (NDI), der politischen Stiftung der Demokraten in den USA, gebeten, eine Internationale Wahlbeobachtungsdelegation in &#196;gypten mit zu leiten. So konnte er eigene Eindr&#252;cke von seiner Reise nach Kairo mitbringen.</strong></p>
	<p>(Bericht und Presseerkl&#228;rung von NDI  zur Wahlbeobachtung finden sie hier:</p>
	<p><a href="http://markus-meckel.de/wp-content/uploads/2011/11/NDI-Statement-Release-Egypt-Round-One-ENGLISH-FINAL.pdf">NDI Statement Release Egypt Round One; </a><a href="http://markus-meckel.de/wp-content/uploads/2011/11/NDI-Egypt-Round-One-Preliminary-Election-Statement-11-30-2011-FINAL.pdf"></a></p>
	<p><a href="http://markus-meckel.de/wp-content/uploads/2011/11/NDI-Statement-Release-Egypt-Round-One-ENGLISH-FINAL.pdf"></a><a href="http://markus-meckel.de/wp-content/uploads/2011/11/NDI-Egypt-Round-One-Preliminary-Election-Statement-11-30-2011-FINAL.pdf">NDI Egypt Round One Preliminary Election Statement &#8211; 11 30 2011 </a> )</p>
	<p>&#196;gypten hat gew&#228;hlt – und es lief besser als bef&#252;rchtet. 10 Tage vor der Wahl gab es wieder t&#228;glich heftige Proteste gegen den Milit&#228;rrat, der im Februar nach dem Sturz von Mubarak die Macht &#252;bernommen hat und das Land in die Demokratie f&#252;hren sollte. &#220;ber 30 Menschen fielen der Gewalt von Polizei und Milit&#228;r gegen die Demonstranten zum Opfer. Anlass war u.a., dass der Milit&#228;rrat schon vor der Wahl die Kompetenzen des Parlaments beschr&#228;nken wollte: Eigentlich sollte es die Hauptaufgabe des Parlaments sein, die 100-k&#246;pfige Verfassungskommission zu berufen. Pl&#246;tzlich wollte der Milit&#228;rrat 80 Sitze davon selbst besetzen und seine eigenen Angelegenheiten, einschlie&#223;lich des Budgets, aus der Kompetenz des Parlaments streichen. Durch die Proteste auf dem Tahir-Platz hat der Milit&#228;rrat dies wieder relativiert und die Regierung entlassen – die nun aber trotzdem bis zur noch ungewissen neuen Regierungsbildung die &#196;mter weiter f&#252;hrt.</p>
	<p>&#196;gypten hat gew&#228;hlt – viele &#196;gypter gingen erstmalig zur Wahl, denn zum ersten Mal konnten sie wirklich frei w&#228;hlen, wen sie wollten. Die Stimmung war pr&#228;chtig. Viele technische Unzul&#228;nglichkeiten im v&#246;llig b&#252;rokratisierten Wahlverlauf wurden mit gro&#223;er Geduld ertragen. Die Wahlbeteiligung war mit &#252;ber 60 % ungeheuer hoch. Das hat es in &#196;gypten noch nicht gegeben. Man sp&#252;rte: Die Richter, welche die Verantwortung  trugen, das Milit&#228;r, die Parteien und Kandidaten und eben die W&#228;hler – sie wollten, dass es gelingt. Sie wollen ein neues &#196;gypten.</p>
	<p>Doch war es nur die erste Phase der Wahlen von Parlament und Shura (gewisserma&#223;en eine zweite Kammer). Sie werden erst im M&#228;rz abgeschlossen sein. Dann gilt es, in der daf&#252;r zu bildenden Kommission eine Verfassung zu erarbeiten. Es folgen die Pr&#228;sidentschaftswahlen und das Referendum &#252;ber die Verfassung. Der Prozess ist noch lang – und die Ungeduld in der Bev&#246;lkerung gro&#223;. Gro&#223;e Teile der Bev&#246;lkerung sind von Arbeitslosigkeit und Armut betroffen. Sie wollen Ergebnisse sehen – und diese sind nicht schnell zu haben.</p>
	<p>So kommen auf &#196;gypten weiterhin schwierige Zeiten zu. Von au&#223;en ist dieser Prozess nur begrenzt zu beeinflussen. Doch sollte der Dialog mit allen politischen Kr&#228;ften in &#196;gypten gesucht und langfristig ausgebaut werden. Das k&#252;nftige &#196;gypten wird stark vom Islam gepr&#228;gt sein – und hoffentlich trotzdem ein s&#228;kularer (man spricht dort vom „zivilen“) Staat bleiben. Jedenfalls erkl&#228;ren das auch die Muslimbr&#252;der, die im Lande k&#252;nftig eine f&#252;hrende Rolle spielen werden. Im Gespr&#228;ch zu bleiben und  mit konkreten Projekten und Investitionen zur Stabilisierung und Entwicklung der Wirtschaft und Gesellschaft beizutragen, wird eine gro&#223;e Herausforderung auch f&#252;r die EU sein.
</p>
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		<title>Brandenburger stasibelastete Richter und Juristen bleiben anonym</title>
		<link>http://markus-meckel.de/2011/11/brandenburger-stasibelastete-richter-und-juristen-bleiben-anonym/</link>
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		<pubDate>Thu, 03 Nov 2011 23:33:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[	Man konnte es ja kaum glauben, was in den letzten zwei Jahren so nach und nach &#246;ffentlich geworden ist: nicht nur im Landesparlament und in der Polizei des Landes wirkten bis heute Personen, die mit der Staatssicherheit zusammengearbeitet haben, sondern auch in der Justiz. W&#228;hrend die Bearbeitung dieser Fragen unter dem &#246;ffentlichen Druck im Parlament (...)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Man konnte es ja kaum glauben, was in den letzten zwei Jahren so nach und nach &#246;ffentlich geworden ist: nicht nur im Landesparlament und in der Polizei des Landes wirkten bis heute Personen, die mit der Staatssicherheit zusammengearbeitet haben, sondern auch in der Justiz. W&#228;hrend die Bearbeitung dieser Fragen unter dem &#246;ffentlichen Druck im Parlament durchaus Ergebnisse zeigte und auch Innenminister Woidke diese Problematik entschlossen aufnahm, weigerte sich Justizminister Volkmar Sch&#246;neburg (Linke), die Identit&#228;t der belasteten Richter und Juristen preiszugeben. Nun hat das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg die Haltung des Justizministers f&#252;r rechtens erkl&#228;rt. Man denkt hier unwillk&#252;rlich an das Versagen der westdeutschen Justiz bei der Aufarbeitung des NS-Unrechts. Die brandenburgischen Richter mit Stasivergangenheit bleiben anonym und werden offenbar ihrer T&#228;tigkeit weiter nachgehen &#8211; so dass ein Brandenburger B&#252;rger k&#252;nftig nicht weiss, mit wem er es in der Brandenburger Justiz zu tun hat. Das ist kein Beitrag zur Vertrauensbildung in die Brandenburger Justiz.</p>
	<p>Nach der friedlichen Revolution und der deutschen Einheit war es ein wesentliches Ziel der Akten&#246;ffnung, dass durch die &#220;berpr&#252;fung das Vertrauen in die demokratischen Institutionen gest&#228;rkt wird.
</p>
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		<title>Trauer um Jiri Grusa</title>
		<link>http://markus-meckel.de/2011/11/trauer-um-jiri-grusa/</link>
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		<pubDate>Mon, 31 Oct 2011 23:09:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Dokumentation]]></category>
		<category><![CDATA[Meldungen und Presseerklärungen]]></category>

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		<description><![CDATA[	Am Freitag, den 28. Oktober 2011, ist Jiri Grusa von einer schweren Herzoperation nicht wieder aufgewacht. Sein Tod hat mich schwer ersch&#252;ttert. Mit ihm habe ich einen Freund verloren. Zuletzt waren wir im vergangenen August in Bratislava zusammen &#8211; bei der Sitzung des Kuratoriums des Europ&#228;ischen Netzwerkes Erinnerung und Solidarit&#228;t, zu dem er geh&#246;rte, um (...)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Am Freitag, den 28. Oktober 2011, ist Jiri Grusa von einer schweren Herzoperation nicht wieder aufgewacht. Sein Tod hat mich schwer ersch&#252;ttert. Mit ihm habe ich einen Freund verloren. Zuletzt waren wir im vergangenen August in Bratislava zusammen &#8211; bei der Sitzung des Kuratoriums des Europ&#228;ischen Netzwerkes Erinnerung und Solidarit&#228;t, zu dem er geh&#246;rte, um aus der Geschichte erwachsende Spannungen zwischen V&#246;lkern durch bewusstes &#246;ffentliches und grenz&#252;berschreitendes Bearbeiten zu mindern und Vers&#246;hnung zu erm&#246;glichen.</p>
	<p>Mit Jiri Grusa ist nicht nur ein Freund, sondern auch ein gro&#223;er Tscheche und Europ&#228;er von uns gegangen, ein Dichter und Schriftsteller von europ&#228;ischem Rang. Schon fr&#252;h stand er f&#252;r seine kritischen und freiheitlichen Positionen ein und musste manche Repression und ein Berufsverbot erleiden. Schlie&#223;lich rettete er sich ins Exil.</p>
	<p>Nach der samtenen Revolution in der CSSR wurde er f&#252;r sein Land Botschafter in Deutschland, sp&#228;ter in &#214;sterreich. Dort leitete er dann auch als erster Ausl&#228;nder die traditionsreiche Diplomatische Akademie Wien. Bis zu seinem Tode war er Pr&#228;sident des Internationalen P.E.N.-Clubs.</p>
	<p>Bis in die letzten Tage hat Jiri Grusa geschrieben. Da er teils auf tschechisch und auf deutsch schrieb, wird es nun eine wichtige Aufgabe sein, eine Werkausgabe in beiden Sprachen zu erstellen, damit sein reichhaltiges Werk, das f&#252;r Mitteleuropa von gro&#223;er Bedeutung ist, mehr und mehr zug&#228;nglich wird.
</p>
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		<title>Die deutsche Teilung im internationalen Kontext des Kalten Krieges erinnern!</title>
		<link>http://markus-meckel.de/2011/08/die-deutsche-teilung-im-internationalen-kontext-des-kalten-krieges-erinnern/</link>
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		<pubDate>Sat, 13 Aug 2011 13:45:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[	Das &#246;ffentliche Interesse zum Gedenken des 50. Jahrestages des Mauerbaus ist enorm. Das betrifft nicht nur die Medien, sondern auch die Bev&#246;lkerung.  Nat&#252;rlich hat dies auch damit zu tun, dass die Geschichte der Teilung Berlins, Deutschlands  und Europas friedlich &#252;berwunden wurde und eine neue Generation nachzufragen beginnt, was diese Geschichte mit uns heute zu tun (...)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Das &#246;ffentliche Interesse zum Gedenken des 50. Jahrestages des Mauerbaus ist enorm. Das betrifft nicht nur die Medien, sondern auch die Bev&#246;lkerung.  Nat&#252;rlich hat dies auch damit zu tun, dass die Geschichte der Teilung Berlins, Deutschlands  und Europas friedlich &#252;berwunden wurde und eine neue Generation nachzufragen beginnt, was diese Geschichte mit uns heute zu tun hat.</p>
	<p>Obwohl diese Teilungsgeschichte zu den schmerzhaften Kapiteln unserer Geschichte geh&#246;rt, bin ich davon &#252;berzeugt, dass es um der Zukunft willen wichtig ist, sie zu erinnern. DESHALB TRETE ICH AUCH DAF&#220;R EIN, DASS DIE RESTE DER BERLINER MAUER UND DIE ERINNERUNG AN SIE ZUM UNESCO-WELTERBE ERKL&#196;RT WIRD!</p>
	<p>Nachdem in den Jahren nach dem Mauerfall die Berliner Mauer fast vollst&#228;ndig beseitigt wurde, begann erst im letzten Jahrzehnt das Bewusstsein zu wachsen, dass die Erinnerung an die Teilung auch f&#252;r die Zukunft wichtig ist. Die Gedenkst&#228;tte in der Bernauer Stra&#223;e ist ein wichtiges Ergebnis dieses neuen Bewu&#223;tseins, ebenso die Ausstellung zum &#8220;Alltag der deutschen Teilung &#8221; im Tr&#228;nenpalast in der Friedrichstra&#223;e, die im September 2011 er&#246;ffnet wird.   Zu wenig wahrnehmbar ist jedoch die internationale Dimension dieser Teilung, denn erst durch den Blick auf den global ausgetragenen Kalten Krieg wird  die deutsche Erfahrung verst&#228;ndlich. DESHALB BRAUCHT ES EIN &#8220;ZENTRUM KALTER KRIEG&#8221; AM CHECKPOINT CHARLY, AN DEM DIESE DIMENSION SERI&#214;S UND MULTIPERSPEKTIVISCH DARGESTELLT WIRD!</p>
	<p><a href="http://markus-meckel.de/ehrenamtliche-taetigkeiten/aufarbeitung-von-geschichte/museum-kalter-krieg/" target="_blank">Aufruf zur Gr&#252;ndung eines „Museums des Kalten Krieges – Die Teilung Europas und ihre &#220;berwindung“</a></p>
	<p><a href="../wp-content/uploads/2009/12/Aufruf-Englisch_Mai-2010.pdf"></a>
</p>
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		<title>Quadrigapreis f&#252;r Putin &#8211; der Politik ein faules Ei ins Nest gelegt</title>
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		<pubDate>Sun, 10 Jul 2011 08:50:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Meldungen und Presseerklärungen]]></category>

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		<description><![CDATA[	Die Entscheidung von &#8220;Werkstatt Deutschland e.V.&#8221;, den renommierten Quadrigapreis in diesem Jahr an Wladimir Putin zu verleihen, ist bemerkenswert. In der Sache ist es ein Skandal. Nicht nur, weil es eine Stellungnahme ist im russischen Wahlkampf um die Pr&#228;sidentschaft. Mehr noch: Wladimir Putin steht f&#252;r die Abkehr Russlands vom Weg der Demokratie. Er hat Russland (...)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Die Entscheidung von &#8220;Werkstatt Deutschland e.V.&#8221;, den renommierten Quadrigapreis in diesem Jahr an Wladimir Putin zu verleihen, ist bemerkenswert. In der Sache ist es ein Skandal. Nicht nur, weil es eine Stellungnahme ist im russischen Wahlkampf um die Pr&#228;sidentschaft. Mehr noch: Wladimir Putin steht f&#252;r die Abkehr Russlands vom Weg der Demokratie. Er hat Russland in seiner Pr&#228;sidentschaft zu einem mehr und mehr autorit&#228;ren Staat gemacht. Selbst der wirtschaftliche Aufschwung Russlands, der ihm zugeschrieben wird, hat wohl mehr mit dem Ansteigen der Energiepreise zu tun als mit einer die Strukturen modernisierenden Wirtschaftspolitik, die Russlands Wirtschaft zukunftsf&#228;hig macht. Denn diese steht nach wie noch aus.</p>
	<p>Doch wer kann das &#246;ffentlich sagen? Die Bundesregierung muss damit rechnen, dass Putin vielleicht wieder Pr&#228;sident wird &#8211; und so will man es sich heute nicht mit einem m&#246;glicherweise wieder wichtigen global player verderben. Die SPD hat Schwierigkeiten, das zu sehen bzw. zu sagen, weil sie R&#252;cksicht darauf nimmt, das Ex-Kanzler Schr&#246;der auf vielfache Weise mit Putin verbunden ist. So bleibt zu hoffen, dass wenigstens ein unabh&#228;ngiger Rest der deutschen Politik die notwendigen Kommentare abgibt. Denn es w&#228;re keine Ruhmesblatt, wenn solche Stimmen nur von mutigen Menschenrechtlern und der kleinen Opposition in Russland kommt oder aus dem Ausland, das den Eindruck bekommt, diese Verleihung sei eine &#8220;typisch deutsche&#8221; Posistion. Wir werden sehen, wer sich am 3. Oktober in die Reihen dieser Preisverleihung setzt. Vielleicht aber f&#228;llt dem Verein ja doch noch ein, dass es besser ist, den Preis zur&#252;ckzuziehen&#8230;</p>
	<p>M&#246;glicherweise ist dieses faule Ei aber doch auch hilfreich. Denn mit Lothar de Maiziere hat die &#8220;Werkstatt Deutschland&#8221; den gleichen Vorsitzenden wie der &#8220;Petersburger Dialog&#8221;. Auch dessen Agieren und Politik, die eng mit der deutschen Au&#223;enpolitik verbunden sind, ist dringend revisionsbed&#252;rftig. Sie sollten dem Standard einer europ&#228;ischen Au&#223;enpolitik gegen&#252;ber Russland angepa&#223;t werden. Dazu geh&#246;rt dann, dass &#8220;wo Zivilgesellschaft draufsteht, auch Zivilgesellschaft drin sein muss&#8221;.
</p>
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		<title>Assoziationen zum &#8220;Arabischen Fr&#252;hling&#8221;</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Jun 2011 08:34:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Meldungen und Presseerklärungen]]></category>
		<category><![CDATA[Reden]]></category>

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		<description><![CDATA[	Die Zeitschrift &#8220;Kulturaustausch&#8221; des Instituts f&#252;r Auslandsbeziehungen (ifa) fragte ehemalige Dissidenten aus der Zeit des Kommunismus, ob sie &#8220;Ratschl&#228;ge an die Aufst&#228;ndischen in Nordafrika&#8221; haben. Diese werden in der Septemberausgabe 2011 ver&#246;ffentlicht.
	Markus Meckel schrieb dazu folgendes Statement:
	Keine Gewalt!
	Beitrag f&#252;r die Zeitschrift „Kulturaustausch“ des ifa, 9/2011 
	 Juni 2011
	Markus Meckel
	Die Bilder und Eindr&#252;cke aus dem in (...)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Die Zeitschrift &#8220;Kulturaustausch&#8221; des Instituts f&#252;r Auslandsbeziehungen (ifa) fragte ehemalige Dissidenten aus der Zeit des Kommunismus, ob sie &#8220;Ratschl&#228;ge an die Aufst&#228;ndischen in Nordafrika&#8221; haben. Diese werden in der Septemberausgabe 2011 ver&#246;ffentlicht.</p>
	<p>Markus Meckel schrieb dazu folgendes Statement:</p>
	<p><strong>Keine Gewalt!</strong></p>
	<p><strong>Beitrag f&#252;r die Zeitschrift „Kulturaustausch“ des ifa, 9/2011 </strong></p>
	<p><strong> Juni 2011</strong></p>
	<p><strong>Markus Meckel</strong></p>
	<p>Die Bilder und Eindr&#252;cke aus dem in Tunesien und &#196;gypten begonnenen  „Arabischen Fr&#252;hling“ erinnerten schon sehr an die mitteleurop&#228;ischen friedlichen Revolutionen 1989. &#196;hnlich war und ist nicht nur der kraftvolle und unbedingte Wunsch der demonstrierenden Menschen nach Freiheit, nach einer Zukunft, die ihnen Chancen gibt, sondern auch, dass der Westen – die EU wie die USA -  von den Ereignissen v&#246;llig &#252;berrascht war. Man hatte mit den autorit&#228;ren Regimen der Region seinen Frieden gemacht und war anfangs eher von Sorge vor Instabilit&#228;t bestimmt.</p>
	<p>Inzwischen gibt es eine Reihe von Erfolgen, wie in Tunesien und &#196;gypten. In anderen L&#228;ndern &#8211; wie im Jemen und in Syrien &#8211;  wird massive Gewalt gegen die demonstrierende Zivilbev&#246;lkerung angewandt. Gaddafi f&#252;hrt immer noch Krieg gegen die eigene rebellierende Bev&#246;lkerung und die NATO kommt in ihrer Unterst&#252;tzung nur m&#228;&#223;ig voran. Das Bild ist sehr komplex und  zugleich differenziert. Somit ist es schwer, den f&#252;r ihre Freiheit K&#228;mpfenden Ratschl&#228;ge zu geben.  Ich bewundere deren Mut, Risikobereitschaft und  Durchhalteverm&#246;gen. Klar ist, dass selbst dort, wo neue Regierungen erreicht wurden, der Weg noch lang ist. Ein langer Atem wird n&#246;tig sein, denn die Kr&#228;fte des Alten sind mit einem verjagten oder abgetretenen autorit&#228;ren Herrscher nicht besiegt. Der Aufbau einer unabh&#228;ngigen Justiz und demokratischer Strukturen ist ein langwieriger Prozess.</p>
	<p>Die Region ist aufgebrochen und es l&#228;sst sich nichts zur&#252;ckdrehen. Es gibt Hoffnung! Vieles wird sich &#228;ndern.</p>
	<p>Zwei Hoffnungen und Erwartungen m&#246;chte ich aussprechen:</p>
	<ol>
	<li>Es hat sich damals bei uns und auch jetzt wieder      gezeigt, dass der Kampf f&#252;r Freiheit gerade dort besonders wirkungsstark      ist, wo er mit strikter Gewaltlosigkeit verbunden ist.</li>
	</ol>
	<p>Ich stelle mir vor, was gesch&#228;he, wenn unter den Pal&#228;stinensern eine machtvolle Bewegung entst&#252;nde, die mit den bisherigen Strategien bricht und gewaltfrei und entschlossen f&#252;r die Gr&#252;ndung des eigenen Pal&#228;stinenserstaates k&#228;mpft. Im israelisch-pal&#228;stinensischen Konflikt, der die ganze Region belastet, entst&#252;nden ganz neue Dynamiken und Perspektiven. Ich bin &#252;berzeugt, die Welt w&#228;re wie gebannt, eine weltweite Unterst&#252;tzung w&#252;rde neue Wege er&#246;ffnen.</p>
	<ol>
	<li>Die andere Erwartung richtet sich an uns selbst im      Westen: Wir m&#252;ssen endlich begreifen, dass uns nicht eine falsche      Stabilit&#228;t und Abschottung  Zukunft      schafft, sondern eine unseren Werten entsprechende Partnerschaft und      &#214;ffnung. Menschenrechte und Demokratie m&#252;ssen eine viel st&#228;rkere Dimension      unserer praktischen Au&#223;enpolitik sein. Es gilt, den nach Demokratie      strebenden Kr&#228;ften in Nordafrika langfristig zu helfen, die notwendigen      Strukturen aufzubauen. Deren Volkswirtschaften brauchen Zugang zu unseren      M&#228;rkten, die Menschen Bildung. Ein strategisches und breit angelegtes      Bildungsprogramm muss in unserer Nachbarschaftspolitik entwickelt und      umgesetzt werden – einschlie&#223;lich der Einladung an unsere Universit&#228;ten      und Stipendien!</li>
	</ol>
	<p>Hierzu m&#252;ssen wir bereit sein, auch deutlich mehr Mittel einzusetzen. Die Herausforderungen in unserer Nachbarschaft im S&#252;den (und Osten!) sind ebenso Teil eines europ&#228;ischen Zukunftsprojektes wie die Rettung des Euro! Im letzteren Fall wissen wir inzwischen, dass es um viele Milliarden geht. F&#252;r die Unterst&#252;tzung unserer Nachbarstaaten haben wir vergleichsweise nur Peanuts vorgesehen. Das muss sich &#228;ndern! Die Entwicklung und Unterst&#252;tzung unserer Nachbarschaft im S&#252;den und Osten ist eine  Aufgabe von der gleichen Dimension wie die Rettung des Euro – und braucht ebenso durchdachte und angepasste Programme, die partnerschaftlich entwickelt werden m&#252;ssen.
</p>
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