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	<title>Markus Meckel &#187; Meldungen und Presseerklärungen</title>
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	<description>/ Außenminister a.D. / MdB 1990 - 2009</description>
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		<title>20 Jahre Nachbarschaftsvertrag mit der Tschechoslowakei</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Mar 2012 22:32:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Meldungen und Presseerklärungen]]></category>
		<category><![CDATA[Reden]]></category>

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		<description><![CDATA[	In einem Vortrag in der Friedrich-Ebert-Stiftung blickt Markus Meckel auf die Herausforderungen vor 20 Jahren zur&#252;ck:
	Gemeinsam f&#252;r ein st&#228;rkeres Europa- 20 J Nachbarsch CSFR.FES
	Heute ist es eine zentrale Aufgabe deutscher (Au&#223;en-)Politik, in der Gestaltung der Europas nicht nur Abstimmung mit den Gro&#223;en in der EU zu pflegen, sondern auch die kleineren Nachbarn einzubeziehen und zu (...)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>In einem Vortrag in der Friedrich-Ebert-Stiftung blickt Markus Meckel auf die Herausforderungen vor 20 Jahren zur&#252;ck:</p>
	<p><a href="http://markus-meckel.de/wp-content/uploads/2012/03/Gemeinsam-f&#252;r-ein-st&#228;rkeres-Europa-20-J-Nachbarsch-CSFR.FES_.docx">Gemeinsam f&#252;r ein st&#228;rkeres Europa- 20 J Nachbarsch CSFR.FES</a></p>
	<p>Heute ist es eine zentrale Aufgabe deutscher (Au&#223;en-)Politik, in der Gestaltung der Europas nicht nur Abstimmung mit den Gro&#223;en in der EU zu pflegen, sondern auch die kleineren Nachbarn einzubeziehen und zu konsultieren!</p>
	<p>Nur in einem fairen Zusammenspiel von Gro&#223;en und Kleinen wird die EU ihren Erfolgsweg auch in Zukunft weitergehen k&#246;nnen.
</p>
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		<title>Expertengruppe der DGAP und der Bosch-Stiftung zur &#214;stlichen Partnerschaft stellt Bericht vor: Vorschlag, einen Sonderbeauftragten f&#252;r die &#214;stlichen Partnerschaften zu ernennen</title>
		<link>http://markus-meckel.de/2012/02/expertengruppe-der-dgap-und-der-bosch-stiftung-zur-oestlichen-partnerschaft-stellt-bericht-vor-vorschlag-einen-sonderbeauftragten-fuer-die-oestlichen-partnerschaften-zu-ernennen/</link>
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		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 21:37:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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		<category><![CDATA[Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Meldungen und Presseerklärungen]]></category>

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		<description><![CDATA[	Die Expertengruppe zur &#214;stlichen Partnerschaft mit dem Vorsitz von Markus Meckel hat am 6. Februar 2012 in der DGAP ihren Bericht vorgestellt. Es wird gefordert, dass Deutschland st&#228;rker als in der Vergangenheit die &#214;stliche Partnerschaft zu einem Schwerpunkt ihrer Au&#223;enpolitik macht und  gemeinsam mit Polen sich in der EU f&#252;r eine weitere St&#228;rkung , Differenzierung (...)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Die Expertengruppe zur &#214;stlichen Partnerschaft mit dem Vorsitz von Markus Meckel hat am 6. Februar 2012 in der DGAP ihren Bericht vorgestellt. Es wird gefordert, dass Deutschland st&#228;rker als in der Vergangenheit die &#214;stliche Partnerschaft zu einem Schwerpunkt ihrer Au&#223;enpolitik macht und  gemeinsam mit Polen sich in der EU f&#252;r eine weitere St&#228;rkung , Differenzierung und Ausgestaltung dieser Politik einsetzt und Initiativen zu ihrer Implementierung ergreift.<br />
Unter folgendem Link finden Sie eine Auswahl von Fotos von Dirk Enters:</p>
	<p><a href="http://gallery.me.com/enters/100855">http://gallery.me.com/enters/100855</a></p>
	<p>Das Positionspapier der Expertengruppe finden sie hier:   Deutsch: <a href="http://markus-meckel.de/wp-content/uploads/2012/02/dgap_standpunkt_01_2012_de.pdf">dgap_standpunkt_01_2012_de</a>; Englisch:  <a href="http://markus-meckel.de/wp-content/uploads/2012/02/dgap_standpunkt_01_2012_en.pdf">dgap_standpunkt_01_2012_en; </a>Polnisch: <a href="http://markus-meckel.de/wp-content/uploads/2012/02/dgap_standpunkt_01_2012_pl.pdf">dgap_standpunkt_01_2012_pl</a></p>
	<p>Markus Meckel hat eine erg&#228;nzende Erkl&#228;rung zu diesem Text verfasst:   <a href="http://markus-meckel.de/wp-content/uploads/2012/02/Meckel-Sondervotum-Expertengruppe-&#214;stliche-Partnerschaft.docx">Meckel &#8211; Erg&#228;nzende Erkl&#228;rung Expertengruppe &#214;stliche Partnerschaft</a></p>
	<p><a href="http://markus-meckel.de/wp-content/uploads/2012/02/Meckel-Erg&#228;nz.Erkl&#228;r.&#214;P_EN.docx">Meckel Erg&#228;nz.Erkl&#228;r.&#214;P_EN</a></p>
	<p><a href="http://markus-meckel.de/wp-content/uploads/2012/02/Meckel-Erg&#228;nz.-Erkl&#228;rung-&#214;P_Polnisch.doc">Meckel Erg&#228;nz. Erkl&#228;rung &#214;P_Polnisch</a>
</p>
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		<title>Trauer um Jiri Grusa</title>
		<link>http://markus-meckel.de/2011/11/trauer-um-jiri-grusa/</link>
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		<pubDate>Mon, 31 Oct 2011 23:09:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Dokumentation]]></category>
		<category><![CDATA[Meldungen und Presseerklärungen]]></category>

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		<description><![CDATA[	Am Freitag, den 28. Oktober 2011, ist Jiri Grusa von einer schweren Herzoperation nicht wieder aufgewacht. Sein Tod hat mich schwer ersch&#252;ttert. Mit ihm habe ich einen Freund verloren. Zuletzt waren wir im vergangenen August in Bratislava zusammen &#8211; bei der Sitzung des Kuratoriums des Europ&#228;ischen Netzwerkes Erinnerung und Solidarit&#228;t, zu dem er geh&#246;rte, um (...)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Am Freitag, den 28. Oktober 2011, ist Jiri Grusa von einer schweren Herzoperation nicht wieder aufgewacht. Sein Tod hat mich schwer ersch&#252;ttert. Mit ihm habe ich einen Freund verloren. Zuletzt waren wir im vergangenen August in Bratislava zusammen &#8211; bei der Sitzung des Kuratoriums des Europ&#228;ischen Netzwerkes Erinnerung und Solidarit&#228;t, zu dem er geh&#246;rte, um aus der Geschichte erwachsende Spannungen zwischen V&#246;lkern durch bewusstes &#246;ffentliches und grenz&#252;berschreitendes Bearbeiten zu mindern und Vers&#246;hnung zu erm&#246;glichen.</p>
	<p>Mit Jiri Grusa ist nicht nur ein Freund, sondern auch ein gro&#223;er Tscheche und Europ&#228;er von uns gegangen, ein Dichter und Schriftsteller von europ&#228;ischem Rang. Schon fr&#252;h stand er f&#252;r seine kritischen und freiheitlichen Positionen ein und musste manche Repression und ein Berufsverbot erleiden. Schlie&#223;lich rettete er sich ins Exil.</p>
	<p>Nach der samtenen Revolution in der CSSR wurde er f&#252;r sein Land Botschafter in Deutschland, sp&#228;ter in &#214;sterreich. Dort leitete er dann auch als erster Ausl&#228;nder die traditionsreiche Diplomatische Akademie Wien. Bis zu seinem Tode war er Pr&#228;sident des Internationalen P.E.N.-Clubs.</p>
	<p>Bis in die letzten Tage hat Jiri Grusa geschrieben. Da er teils auf tschechisch und auf deutsch schrieb, wird es nun eine wichtige Aufgabe sein, eine Werkausgabe in beiden Sprachen zu erstellen, damit sein reichhaltiges Werk, das f&#252;r Mitteleuropa von gro&#223;er Bedeutung ist, mehr und mehr zug&#228;nglich wird.
</p>
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		<title>Quadrigapreis f&#252;r Putin &#8211; der Politik ein faules Ei ins Nest gelegt</title>
		<link>http://markus-meckel.de/2011/07/quadrigapreis-fuer-putin-der-politik-ein-faules-ei-ins-nest-gelegt/</link>
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		<pubDate>Sun, 10 Jul 2011 08:50:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Meldungen]]></category>
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		<description><![CDATA[	Die Entscheidung von &#8220;Werkstatt Deutschland e.V.&#8221;, den renommierten Quadrigapreis in diesem Jahr an Wladimir Putin zu verleihen, ist bemerkenswert. In der Sache ist es ein Skandal. Nicht nur, weil es eine Stellungnahme ist im russischen Wahlkampf um die Pr&#228;sidentschaft. Mehr noch: Wladimir Putin steht f&#252;r die Abkehr Russlands vom Weg der Demokratie. Er hat Russland (...)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Die Entscheidung von &#8220;Werkstatt Deutschland e.V.&#8221;, den renommierten Quadrigapreis in diesem Jahr an Wladimir Putin zu verleihen, ist bemerkenswert. In der Sache ist es ein Skandal. Nicht nur, weil es eine Stellungnahme ist im russischen Wahlkampf um die Pr&#228;sidentschaft. Mehr noch: Wladimir Putin steht f&#252;r die Abkehr Russlands vom Weg der Demokratie. Er hat Russland in seiner Pr&#228;sidentschaft zu einem mehr und mehr autorit&#228;ren Staat gemacht. Selbst der wirtschaftliche Aufschwung Russlands, der ihm zugeschrieben wird, hat wohl mehr mit dem Ansteigen der Energiepreise zu tun als mit einer die Strukturen modernisierenden Wirtschaftspolitik, die Russlands Wirtschaft zukunftsf&#228;hig macht. Denn diese steht nach wie noch aus.</p>
	<p>Doch wer kann das &#246;ffentlich sagen? Die Bundesregierung muss damit rechnen, dass Putin vielleicht wieder Pr&#228;sident wird &#8211; und so will man es sich heute nicht mit einem m&#246;glicherweise wieder wichtigen global player verderben. Die SPD hat Schwierigkeiten, das zu sehen bzw. zu sagen, weil sie R&#252;cksicht darauf nimmt, das Ex-Kanzler Schr&#246;der auf vielfache Weise mit Putin verbunden ist. So bleibt zu hoffen, dass wenigstens ein unabh&#228;ngiger Rest der deutschen Politik die notwendigen Kommentare abgibt. Denn es w&#228;re keine Ruhmesblatt, wenn solche Stimmen nur von mutigen Menschenrechtlern und der kleinen Opposition in Russland kommt oder aus dem Ausland, das den Eindruck bekommt, diese Verleihung sei eine &#8220;typisch deutsche&#8221; Posistion. Wir werden sehen, wer sich am 3. Oktober in die Reihen dieser Preisverleihung setzt. Vielleicht aber f&#228;llt dem Verein ja doch noch ein, dass es besser ist, den Preis zur&#252;ckzuziehen&#8230;</p>
	<p>M&#246;glicherweise ist dieses faule Ei aber doch auch hilfreich. Denn mit Lothar de Maiziere hat die &#8220;Werkstatt Deutschland&#8221; den gleichen Vorsitzenden wie der &#8220;Petersburger Dialog&#8221;. Auch dessen Agieren und Politik, die eng mit der deutschen Au&#223;enpolitik verbunden sind, ist dringend revisionsbed&#252;rftig. Sie sollten dem Standard einer europ&#228;ischen Au&#223;enpolitik gegen&#252;ber Russland angepa&#223;t werden. Dazu geh&#246;rt dann, dass &#8220;wo Zivilgesellschaft draufsteht, auch Zivilgesellschaft drin sein muss&#8221;.
</p>
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		<title>Assoziationen zum &#8220;Arabischen Fr&#252;hling&#8221;</title>
		<link>http://markus-meckel.de/2011/06/assoziationen-zum-arabischen-fruehling/</link>
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		<pubDate>Thu, 23 Jun 2011 08:34:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Meldungen und Presseerklärungen]]></category>
		<category><![CDATA[Reden]]></category>

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		<description><![CDATA[	Die Zeitschrift &#8220;Kulturaustausch&#8221; des Instituts f&#252;r Auslandsbeziehungen (ifa) fragte ehemalige Dissidenten aus der Zeit des Kommunismus, ob sie &#8220;Ratschl&#228;ge an die Aufst&#228;ndischen in Nordafrika&#8221; haben. Diese werden in der Septemberausgabe 2011 ver&#246;ffentlicht.
	Markus Meckel schrieb dazu folgendes Statement:
	Keine Gewalt!
	Beitrag f&#252;r die Zeitschrift „Kulturaustausch“ des ifa, 9/2011 
	 Juni 2011
	Markus Meckel
	Die Bilder und Eindr&#252;cke aus dem in (...)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Die Zeitschrift &#8220;Kulturaustausch&#8221; des Instituts f&#252;r Auslandsbeziehungen (ifa) fragte ehemalige Dissidenten aus der Zeit des Kommunismus, ob sie &#8220;Ratschl&#228;ge an die Aufst&#228;ndischen in Nordafrika&#8221; haben. Diese werden in der Septemberausgabe 2011 ver&#246;ffentlicht.</p>
	<p>Markus Meckel schrieb dazu folgendes Statement:</p>
	<p><strong>Keine Gewalt!</strong></p>
	<p><strong>Beitrag f&#252;r die Zeitschrift „Kulturaustausch“ des ifa, 9/2011 </strong></p>
	<p><strong> Juni 2011</strong></p>
	<p><strong>Markus Meckel</strong></p>
	<p>Die Bilder und Eindr&#252;cke aus dem in Tunesien und &#196;gypten begonnenen  „Arabischen Fr&#252;hling“ erinnerten schon sehr an die mitteleurop&#228;ischen friedlichen Revolutionen 1989. &#196;hnlich war und ist nicht nur der kraftvolle und unbedingte Wunsch der demonstrierenden Menschen nach Freiheit, nach einer Zukunft, die ihnen Chancen gibt, sondern auch, dass der Westen – die EU wie die USA -  von den Ereignissen v&#246;llig &#252;berrascht war. Man hatte mit den autorit&#228;ren Regimen der Region seinen Frieden gemacht und war anfangs eher von Sorge vor Instabilit&#228;t bestimmt.</p>
	<p>Inzwischen gibt es eine Reihe von Erfolgen, wie in Tunesien und &#196;gypten. In anderen L&#228;ndern &#8211; wie im Jemen und in Syrien &#8211;  wird massive Gewalt gegen die demonstrierende Zivilbev&#246;lkerung angewandt. Gaddafi f&#252;hrt immer noch Krieg gegen die eigene rebellierende Bev&#246;lkerung und die NATO kommt in ihrer Unterst&#252;tzung nur m&#228;&#223;ig voran. Das Bild ist sehr komplex und  zugleich differenziert. Somit ist es schwer, den f&#252;r ihre Freiheit K&#228;mpfenden Ratschl&#228;ge zu geben.  Ich bewundere deren Mut, Risikobereitschaft und  Durchhalteverm&#246;gen. Klar ist, dass selbst dort, wo neue Regierungen erreicht wurden, der Weg noch lang ist. Ein langer Atem wird n&#246;tig sein, denn die Kr&#228;fte des Alten sind mit einem verjagten oder abgetretenen autorit&#228;ren Herrscher nicht besiegt. Der Aufbau einer unabh&#228;ngigen Justiz und demokratischer Strukturen ist ein langwieriger Prozess.</p>
	<p>Die Region ist aufgebrochen und es l&#228;sst sich nichts zur&#252;ckdrehen. Es gibt Hoffnung! Vieles wird sich &#228;ndern.</p>
	<p>Zwei Hoffnungen und Erwartungen m&#246;chte ich aussprechen:</p>
	<ol>
	<li>Es hat sich damals bei uns und auch jetzt wieder      gezeigt, dass der Kampf f&#252;r Freiheit gerade dort besonders wirkungsstark      ist, wo er mit strikter Gewaltlosigkeit verbunden ist.</li>
	</ol>
	<p>Ich stelle mir vor, was gesch&#228;he, wenn unter den Pal&#228;stinensern eine machtvolle Bewegung entst&#252;nde, die mit den bisherigen Strategien bricht und gewaltfrei und entschlossen f&#252;r die Gr&#252;ndung des eigenen Pal&#228;stinenserstaates k&#228;mpft. Im israelisch-pal&#228;stinensischen Konflikt, der die ganze Region belastet, entst&#252;nden ganz neue Dynamiken und Perspektiven. Ich bin &#252;berzeugt, die Welt w&#228;re wie gebannt, eine weltweite Unterst&#252;tzung w&#252;rde neue Wege er&#246;ffnen.</p>
	<ol>
	<li>Die andere Erwartung richtet sich an uns selbst im      Westen: Wir m&#252;ssen endlich begreifen, dass uns nicht eine falsche      Stabilit&#228;t und Abschottung  Zukunft      schafft, sondern eine unseren Werten entsprechende Partnerschaft und      &#214;ffnung. Menschenrechte und Demokratie m&#252;ssen eine viel st&#228;rkere Dimension      unserer praktischen Au&#223;enpolitik sein. Es gilt, den nach Demokratie      strebenden Kr&#228;ften in Nordafrika langfristig zu helfen, die notwendigen      Strukturen aufzubauen. Deren Volkswirtschaften brauchen Zugang zu unseren      M&#228;rkten, die Menschen Bildung. Ein strategisches und breit angelegtes      Bildungsprogramm muss in unserer Nachbarschaftspolitik entwickelt und      umgesetzt werden – einschlie&#223;lich der Einladung an unsere Universit&#228;ten      und Stipendien!</li>
	</ol>
	<p>Hierzu m&#252;ssen wir bereit sein, auch deutlich mehr Mittel einzusetzen. Die Herausforderungen in unserer Nachbarschaft im S&#252;den (und Osten!) sind ebenso Teil eines europ&#228;ischen Zukunftsprojektes wie die Rettung des Euro! Im letzteren Fall wissen wir inzwischen, dass es um viele Milliarden geht. F&#252;r die Unterst&#252;tzung unserer Nachbarstaaten haben wir vergleichsweise nur Peanuts vorgesehen. Das muss sich &#228;ndern! Die Entwicklung und Unterst&#252;tzung unserer Nachbarschaft im S&#252;den und Osten ist eine  Aufgabe von der gleichen Dimension wie die Rettung des Euro – und braucht ebenso durchdachte und angepasste Programme, die partnerschaftlich entwickelt werden m&#252;ssen.
</p>
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		</item>
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		<title>Die ganze Bundesregierung nach Berlin!</title>
		<link>http://markus-meckel.de/2011/06/die-ganze-bundesregierung-nach-berlin/</link>
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		<pubDate>Sat, 18 Jun 2011 17:03:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Meldungen und Presseerklärungen]]></category>

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		<description><![CDATA[	Endlich gibt es zum 20. Jahrestag des Berlin-Beschlusses des Deutschen Bundestages vom 20. Juni 1991 wieder eine Diskussion zur dringend notwendigen &#196;nderung &#8211; und Aufhebung &#8211; des Bonn-Berlin-Gesetzes von 1994. Ich selbst konnte es damals nicht fassen, dass das 40 Jahre wiederholte Bekenntnis zur Hauptstadt Berlin in dem Augenblick, in dem es nach der Friedlichen (...)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Endlich gibt es zum 20. Jahrestag des Berlin-Beschlusses des Deutschen Bundestages vom 20. Juni 1991 wieder eine Diskussion zur dringend notwendigen &#196;nderung &#8211; und Aufhebung &#8211; des Bonn-Berlin-Gesetzes von 1994. Ich selbst konnte es damals nicht fassen, dass das 40 Jahre wiederholte Bekenntnis zur Hauptstadt Berlin in dem Augenblick, in dem es nach der Friedlichen Revolution und der Deutschen Einheit m&#246;glich geworden war, es endlich in die Tat umzusetzen, Lug und Trug gewesen sein sollte. Gl&#252;cklicherweise gab es damals dann doch diese &#8211; knappe -  Mehrheit f&#252;r Berlin!</p>
	<p>Sie wurde mit der Aufteilung der Bundesregierung erkauft, eine Aufteilung, die sich nicht bew&#228;hrt hat. Deshalb braucht es endlich den Mut, diese Aufteilung zu beenden &#8211; mit einem baldigen Beschluss, der aber durchaus einen l&#228;ngerfristigen Zeitraum einplanen sollte. Warum nicht mit dem Auslaufen des Solidarpaktes zum Ende des Jahrzehntes?  Dies w&#252;rde Planungssicherheit schaffen &#8211; f&#252;r Baut&#228;tigkeit, f&#252;r die Lebensplanung von Beamten und das Abschlie&#223;en neuer Arbeitsvertr&#228;ge.
</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>20 Jahre deutsch-polnischer Nachbarschaftsvertrag</title>
		<link>http://markus-meckel.de/2011/06/20-jahre-deutsch-polnischer-nachbarschaftsvertrag/</link>
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		<pubDate>Thu, 16 Jun 2011 18:03:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Meldungen und Presseerklärungen]]></category>

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		<description><![CDATA[	Mit Recht wird in diesen Tagen der deutsch-polnische Nachbarschaftsvertrag von 1991 als ein grundlegendes Vertragswerk des heutigen Europa gew&#252;rdigt. Er hat nicht nur die Beziehungen unserer L&#228;nder auf eine neue Grundlage gestellt, sondern wurde gewisserma&#223;en zum Modell-Vertrag f&#252;r nachbarschaftliche Beziehungen &#252;berhaupt.
	Hier Markus Meckels Reden im Bundestag zur Ratifizierung im Herbst 1991.
	Dieser Vertrag wurde m&#246;glich, weil (...)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Mit Recht wird in diesen Tagen der deutsch-polnische Nachbarschaftsvertrag von 1991 als ein grundlegendes Vertragswerk des heutigen Europa gew&#252;rdigt. Er hat nicht nur die Beziehungen unserer L&#228;nder auf eine neue Grundlage gestellt, sondern wurde gewisserma&#223;en zum Modell-Vertrag f&#252;r nachbarschaftliche Beziehungen &#252;berhaupt.</p>
	<p>Hier Markus Meckels <a title="Ratifizierungsreden 1991 " href="http://" target="_blank">Reden im Bundestag</a> zur Ratifizierung im Herbst 1991.</p>
	<p>Dieser Vertrag wurde m&#246;glich, weil ihm der Grenzvertrag vorausgegangen war! Erst anerkannte Grenzen werden durchl&#228;ssig und schwinden in ihrer trennenden Bedeutung. Diese Erfahrung konnten wir auch hier machen.</p>
	<p>Heute ist Polen anerkannter Partner in der EU und NATO und wir stehen vor der gemeinsamen Herausforderung, das Europa der Zukunft zu gestalten.</p>
	<p>Gl&#252;cklicherweise erf&#252;llten sich manche Bef&#252;rchtungen nicht, die manche angesichts von Kanzler Kohls Z&#246;gern bei der Anerkennung der Grenze hatten. Nach mancher Verunsicherung nicht nur in Polen, sondern auch bei den westlichen Alliierten, war im Juli 1990 bei den 2+4-Verhandlungen in Paris der Durchbruch erzielt worden. Unmittelbar nach der deutschen Einheit sollte der Grenzvertrag abgeschlossen werden, sp&#228;ter dann der Nachbarschaftsvertrag. Im November 1990 wurde dann auch der Grenzvertrag abgeschlossen. Eine Woche vorher jedoch hatte Helmut Kohl  Ministerpr&#228;sident Mazowiecki wissen lassen, dieser werde erst sp&#228;ter, mit dem noch nicht ausgehandelten Nachbarschaftsvertrag ratifiziert. Das war &#8211; drei Wochen vor der Bundestagswahl &#8211; eine Br&#252;sikierung Mazowieckis aus wahltaktischen Gr&#252;nden, ein Signal an die Vertriebenenverb&#228;nde und sollte ihnen Hoffnung machen, sie k&#246;nnten ihre Forderungen gegen Polen noch durchsetzen, bevor der Grenzvertrag ratifiziert wurde. Leider sollte diese Priorit&#228;tensetzung &#8211; R&#252;cksicht auf die Vertriebenenverb&#228;nde vor der guten Nachbarschaft zu Polen &#8211; auch f&#252;r die kommende Zeit noch Schule machen.
</p>
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		<title>Mit der Enthaltung im Sicherheitsrat verliert Deutschland seine au&#223;enpolitische Orientierung und isoliert sich</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Mar 2011 11:23:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Dokumentation]]></category>
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		<description><![CDATA[	Es hat lange, es hat zu lange gedauerte, bis die internationale Staatengemeinschaft sich endlich entschlossen hat, den bedr&#228;ngten um Freiheit k&#228;mpfenden Aufst&#228;ndischen zu Hilfe zu eilen. Gaddafi f&#252;hrt einen blutigen und grausamen Krieg gegen seine eigene muslimische Bev&#246;lkerung &#8211; und wir haben lange zugeschaut und uns mit hehren Worten solidarisch erkl&#228;rt. Dabei tat schnelles Handeln (...)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Es hat lange, es hat zu lange gedauerte, bis die internationale Staatengemeinschaft sich endlich entschlossen hat, den bedr&#228;ngten um Freiheit k&#228;mpfenden Aufst&#228;ndischen zu Hilfe zu eilen. Gaddafi f&#252;hrt einen blutigen und grausamen Krieg gegen seine eigene muslimische Bev&#246;lkerung &#8211; und wir haben lange zugeschaut und uns mit hehren Worten solidarisch erkl&#228;rt. Dabei tat schnelles Handeln not! Hier ging es nicht um das Eingreifen des Westens gegen ein muslimisches Land, sondern um Hilfe f&#252;r eine von Krieg und Vernichtung bedrohte muslimische Bev&#246;lkerung, die um Freiheit k&#228;mpft. Dass Deutschland sich hier enthalten hat, kann nur als Verlust der au&#223;enpolitischen Orientierung interpretiert werden. Ein klares Ja an der Seite der europ&#228;ischen Staaten und Verb&#252;ndeten in der Nato w&#228;re notwendig gewesen, unabh&#228;ngig davon, in welcher Weise man sich an diesem Einsatz beteiligt.</p>
	<p>Nun ist das Durchsetzen einer Flugverbotszone m&#246;glich geworden. Wichtig war hierf&#252;r die Beteiligung arabischer Staaten! Es war richtig, dass mit der Implementierung durch Frankreich, Gro&#223;britannien und die USA schnell begonnen wurde. Aber es ist unakzeptabel, dass Frankreich glaubt, die F&#252;hrung behalten zu m&#252;ssen, hier geht es um Wichtigeres als innenpolitisches Geltungsstreben! Die F&#252;hrung sollte von der NATO &#252;bernommen werden, die allein das koh&#228;rent kann! Wenn die T&#252;rkei sich Sorgen um die Zivilbev&#246;lkerung macht, ist das verst&#228;ndlich &#8211; doch muss diese Sorge gerade zur Unterst&#252;tzung eines schnellen Eingreifens f&#252;hren, denn er dient gerade dazu, die libysche Bev&#246;lkerung vor ihrem eigenen Diktator zu sch&#252;tzen. Nat&#252;rlich wird es in diesem Einsatz auch darum gehen m&#252;ssen, die Zahl der zivilen Opfer m&#246;glichst gering zu halten. Gerade deshalb aber ist Eile geboten!</p>
	<p>&#220;ber den milit&#228;rischen Einsatz hinaus liegt die eigentliche Aufgabe f&#252;r uns aber in der Zukunft. Ein Libyen  nach Gaddafi wird unsere Unterst&#252;tzung in allen Bereichen brauchen &#8211; politisch, wirtschaftlich, beim Aufbau staatlicher Strukturen, bei der Ausbildung und vielem mehr. In besonderer Weise wichtig ist hier der Marktzugang in die EU! Darauf muss sich die EU schon heute vorbereiten, f&#252;r Libyen wie f&#252;r den Norden Afrikas, wo Menschen ihre Diktatoren zum Teufel gejagt haben &#8211; und nun nicht allein gelassen werden d&#252;rfen.</p>
	<p>DAS SCHLIESST EIN, DASS EUROPA AUCH MIT DEM FL&#220;CHTLINGSPROBLEM IN ANDERER WEISE UMGEHEN MUSS, ALS WIR ES AUCH BEI TUNESIEN WIEDER BESCH&#196;MT ERLEBEN MUSSTEN!</p>
	<p>Europa muss  hier einen neuen und umfassenden Ansatz entwickeln, um diesen Gesellschaften Wege in eine neue Zukunft zu erm&#246;glichen.
</p>
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		<title>Erneuter Streit &#252;ber die Erinnerung an Flucht und Vertreibung</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Feb 2011 11:37:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Meldungen und Presseerklärungen]]></category>

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		<description><![CDATA[	Die Erkl&#228;rung der Koalition im Deutschen Bundestag (Drucksache 17/4193)  zu &#8220;60 Jahre Charta der deutschen Heimatvertriebenen &#8211; Auss&#246;hnung vollenden&#8221; ist am Anfang eines vielf&#228;ltigen Wahljahres in Deutschland der Versuch, mit der Vertreibungsthematik erneut politisches Kapital zu schlagen. Die in der Resolution vertretene These, dass in Deutschland diese Geschichte st&#228;rker ins Bewu&#223;tsein gerufen werden muss, geht (...)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Die Erkl&#228;rung der Koalition im Deutschen Bundestag (Drucksache 17/4193)  zu &#8220;60 Jahre Charta der deutschen Heimatvertriebenen &#8211; Auss&#246;hnung vollenden&#8221; ist am Anfang eines vielf&#228;ltigen Wahljahres in Deutschland der Versuch, mit der Vertreibungsthematik erneut politisches Kapital zu schlagen. Die in der Resolution vertretene These, dass in Deutschland diese Geschichte st&#228;rker ins Bewu&#223;tsein gerufen werden muss, geht an den Realit&#228;ten vorbei, denn es gibt wenige Themen der Geschichte, die in den letzten Jahren so stark im Fokus der &#214;ffentlichkeit standen. Dazu kommt die in Aufbau befindliche &#8220;Stiftung Flucht-Vertreibung-Vers&#246;hnung&#8221; des Bundes. Diese wird ihrem Ziel &#8211; der Vers&#246;hnung &#8211; nur gerecht werden k&#246;nnen, wenn sie transparent, professionell und mit internationaler Beteiligung in einem grenz&#252;berschreitenden Dialog ihre Ausstellung und ihr Programm erarbeitet. Einseitige, geschichtsrevisionistische und revanchistische Einfl&#252;sse durch die Vertreter des BdV im Stiftungsrat werden dieses Projekt dagegen scheitern lassen.</p>
	<p>Die am 10. Februar 2011 im Bundestag verabschiedete Resolution geht mit ihrer Forderung nach einem Gedenktag f&#252;r die Heimatvertriebenen am 5. August an den heute notwendigen Herausforderungen vorbei. Das Datum soll an die &#8220;Charta der Heimatvertriebenen&#8221; von 1950 erinnern &#8211; ein Dokument, das zwar der Rache, aber nicht der Forderung nach territorialer Revision der Nachkriegsgrenzen eine Absage erteilt. Ein Vers&#246;hungsdokument kann es nun wirklich nicht genannt werden.  Dazu kommt, dass wir vor eine ganz neue und wenig hilfreiche Diskussion auch &#252;ber andere zivile Opfer des Krieges bek&#228;men (was ist etwa mit den Bombenopfern?). Interessant ist auch, dass die Erinnerung an die Opfer der Vertreibung an den in Deutschland vielfach vorhandenen Orten (wie etwa dem Denkmal am Theodor-Heuss-Platz in Berlin) faktisch wenig gepflegt wird.  Diese neue Initiative ist wenig geeignet f&#252;r eine w&#252;rdevolle Erinnerung an diese Opfer, sie scheint mehr zur Mobilisierung eines gesellschaftlichen Streit beizutragen.</p>
	<p>Es w&#228;re dagegen  an der Zeit, dass der BdV seine schwierige Geschichte aufarbeitet, bisherige Versuche m&#252;ssen leider als v&#246;llig gescheitert angesehen werden. Diese notwendige Aufarbeitung betrifft  sowohl die aktive und z.T. f&#252;hrende Beteiligung &#252;berzeugter Nationalsozialisten (eine Reihe von ihnen hat auch die Charta von 1950 unterschrieben!), wie  die von ihm im Laufe der Jahrzehnte immer wieder ausgehenden Versuche, eine die Realit&#228;ten der Nachkriegszeit anerkennende Vers&#246;hungspolitik (wie die Ost- und Entspannungspolitik der 70er Jahre oder die Anerkennung der deutsch-polnischen Grenze 1990) zu hintertreiben.</p>
	<p>siehe auch die ausgezeichnete <strong>Erkl&#228;rung von Historikern zum Beschluss der Bundestages</strong>:</p>
	<p><a title="Link zur Erkl&#228;rung &#246;ffnet in neuem Fenster" href="http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/index.asp?type=diskussionen&amp;id=1468&amp;view=pdf&amp;pn=forum" target="_blank">http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/index.asp?type=diskussionen&amp;id=1468&amp;view=pdf&amp;pn=forum</a>
</p>
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		<title>Trauer um Jiri Dienstbier</title>
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		<pubDate>Sun, 09 Jan 2011 14:20:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Meldungen und Presseerklärungen]]></category>

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		<description><![CDATA[	Gestern ist Jiri Dienstbier &#8211; und mit ihm ein Freund und Weggef&#228;hrte &#8211; gestorben. Er geh&#246;rte zu den Symbolfiguren des Sieges von Freiheit und Demokratie in Mitteleuropa 1989/90. Jiri Dienstbier hatte nach dem Einmarsch der Sojewts 1968 seine Arbeit als Journalist verloren, sass von 1979-1982 im Gef&#228;ngnis und musste dann seinen Lebensunterhalt als Heizer verdienen. (...)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Gestern ist Jiri Dienstbier &#8211; und mit ihm ein Freund und Weggef&#228;hrte &#8211; gestorben. Er geh&#246;rte zu den Symbolfiguren des Sieges von Freiheit und Demokratie in Mitteleuropa 1989/90. Jiri Dienstbier hatte nach dem Einmarsch der Sojewts 1968 seine Arbeit als Journalist verloren, sass von 1979-1982 im Gef&#228;ngnis und musste dann seinen Lebensunterhalt als Heizer verdienen. Doch er lie&#223; sich nicht mundtot machen. Er war einer der Autoren der Charta 77. Vaclav Havel machte ihn, als er Pr&#228;sident wurde, zu seinem Au&#223;enminister. In dieser Zeit lernten wir uns kennen und arbeiteten als Au&#223;enminister zusammen, u.a. f&#252;r die Institutionalisierung der KSZE, wof&#252;r wir gemeinsam mit dem polnischen Au&#223;enminister Skubiszewski Vorschl&#228;ge machten. Gemeinsam mit Vaclav Havel hat Jiri Dienstbier die Tschechoslowakei bzw. die Tschechische Republik als anerkanntes Mitglied in die westliche Staatengemeinschaft gef&#252;hrt. Seit 2008 war er f&#252;r die Sozialdemokraten Mitglied des Senat.</p>
	<p>Im letzten Herbst wollten wir uns in Berlin treffen &#8211; doch er musste die Berlinreise aus Gesundheitsgr&#252;nden absagen. Nach langer Krankheit ist Jiri Dienstbier nun gestorben. Kurz vor seinem Tode hat er noch einen Aufruf ehemaliger Dissitenten Mitteleuropas unterschrieben, die angesichts des ungarischen Mediengesetzes die dort verletzte Pressefreiheit einklagen und die europ&#228;ischen Institutionen zu einer klaren Stellungnahme zum Schutz der gemeinsamen europ&#228;ischen Werte herausfordern. siehe www.iprotest.hu
</p>
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